Shuttle kündigt Mini-Rechner mit VIA Nano an

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Die Frühjahrskollektion

Britta Wülfing
19.01.2009 Die Hardware-Schmiede Shuttle frischt ihre Rechnerkollektion mit neuen Atom- und Via-Prozessoren auf.

Bei den Mini-Linux-Rechnern von Shuttle handelt es sich um kompakte Desktop-Rechner im Schuhkartonformat: Mit nur 28 x 19 x 17 cm beanspruchen die Rechner nur wenig Platz auf dem Schreibtisch. Unter der Modellbezeichnung KPC gibt es die kleinen Rechner mit Intel-Chipsatz in verschiedenen Varianten, auch das Gehäuse-Design kann individuell variiert werden. Brandneu kündigt der Hersteller eine Stromsparvariante dem Via Nano-Prozessor an. Als weitere Besonderheiten kommt der neue Mini-PC namens Shuttle K560V mit zwei Monitoranschlüssen und einer passiven CPU-Kühlung. Die Via-Variante soll voraussichtlich ab Anfang April 2009 lieferbar sein, zu den Preisen liegen noch keine näheren Angaben vor.

Bereits seit einiger Zeit lieferbar hingegen ist beispielsweise der Shuttle K450V mit Intel Celeron-Prozessor. Den Verzicht auf ein optisches Laufwerk und fehlende USB-Schnittstellen auf der Vorderseite macht der Hersteller zum Werbeargument und meint, dass Datendiebstahl sowie das Einspielen schädlicher Software auf die Weise erschwert werde. Die platzsparende Bauweise ermöglicht laut Herstellerangaben eine besondere Anordnung und Zusammenstellung der Bauteile. Zur Kühlung wird ein 92mm-Lüfter an der Gehäuserückseite genutzt, und die Prozessortemperatur wird mit einem Intel-Boxed-Kühler niedrig gehalten. Die Preisempfehlung des Herstellers für das Komplettsystem liegt bei 199 Euro, der Barebone soll ab rund 111 Euro zu haben sein.

Gleichfalls neu bei Shuttle ist ein Stromspar-PC mit Dualcore-CPU Atom 330: Der X27D. Das Komplettsystem Shuttle X270VA mit einem Gigabyte DDR2-Speicher, 160 Gigabyte Festplatte und DVD-Brenner soll für rund 400 Euro in den nächsten Wochen in den Handel kommen. Einen Test des Barebones X27D mit Atom 330 gibt es hier auf der LinuxCommunity. In Europa liefert Shuttle die Rechner wahlweise mit Opensuse aus, die Shuttle-PCs in den USA kommen hingegen mit Foresight Linux.

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