Die Entwickler sehen Scribus 1.3.5 als wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg zum großen Versionssprung 1.4. Wie schon angekündigt , zählt die Umstellung auf Qt4 zu den wichtigsten Neuerungen. Außerdem neu dabei ist eine native Version für OS X, für die Apple-Anwender wurde auch die Menüintegration verbessert. Gleichfalls neu sind so genannte Render Frames, mit denen so genannte Markup-Sprachen wie Latex innerhalb Scribus gerendert werden können. Auch an der Online-Hilfe haben die Entwickler gearbeitet, hier gibt es im Browser nun eine Schnellstart-Anleitung. Hinzugekommen sind auch einige Importfilter für Vektorformate und Farbpaletten, Wandeleffekte für Objekte, Linien und Pfeilmuster, Umrisse, ein Linieneditor und vieles mehr. Eine vollständige Liste findet sich auf der Projektseite.
Das Deckblatt des offiziellen Scribus-Handbuchs war für das Projektteam einer der Testläufe vor der Freigabe, und trotz einiger „rauer Kanten“ sind sie der Meinung, dass 1.3.5 „ziemlich stabil und fertig“ für den praktischen Einsatz ist. Vorsichtigen Anwendern empfehlen die Entwickler, dennoch bei einer Version 1.3.3.x bleiben. Eine Bugfix-Release ist bereits angekündigt.
Ein Online-Artikel aus EasyLinux 03/09 liefert eine ausführliche Anleitung für die Arbeit mit dem DTP-Programm.



