Verantwortlich für die einseitig auf Microsoft fixierte Ausschreibung ist die Bildungskonferenz der rund 4500 Einwohner zählenden Berner Gemeinde Jegenstorf beziehungsweise die zur Beratung herangezogene Firma SYTEQ GmbH, die der parlamentarischen Gruppe für digitale Nachhaltigkeit bereits des öfteren negativ aufgefallen ist, weil Sie homogene Windows-Landschaften empfiehlt. So findet sich den auch in der aktuellen Ausschreibung folgende Passage:
"Es wurde von der ausschreibenden Stelle nach eingehender Prüfung der möglichen Varianten festgelegt, dass in den Schulen Jegenstorf in Zukunft weiterhin mit der einheitlichen Plattform Microsoft Windows gearbeitet wird. Das Pflichtenheft wurde deshalb für die Windows- Plattform erstellt. Angebote aus der Apple Macintosh- und OpenSource-Umgebung sind nicht zugelassen."
Details zur Ausschreibung hat Anika Kehrer von Linux-Magazin Online ermittelt.



