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Schafewerfender Kurzkopfgleitbeutler im Spiel "Yo Frankie"

19.11.2008

Wer rechtzeitig die DVD bestellt hat, sitzt jetzt vielleicht schon vor dem Rechner und steuert den Kurzkopfgleitbeutler Frankie Schafe werfend und Ratten vermöbelnd durch eine liebliche Naturkulisse. Der eine oder andere kennt Frankie womöglich bereits: Er verschaffte sich in dem Blender-Film "Big Buck Bunny" einen zweifelhaften Ruf, indem er mit seinen beiden Spießgesellen ein mächtiges Kaninchen ärgerte.

Nachdem die Blender-Foundation den Kurzfilm veröffentlichte, um zu zeigen, welche Möglichkeiten in der Software stecken, folgt nun das mit Crystalspace und der Blender Game Engine gemachte 3D-Spiel "Yo Frankie". Ein Team von sechs Entwicklern traf sich dazu in Amsterdam und bastelte ein halbes Jahr lang an der Vollendung des plattformübergreifenden Spiels. Finanziert wurden die Entwickler über Vorbestellungen der fertigen DVD, die nun offiziell erscheint sowie Spenden. Außerdem förderten die Blender- und Crystalspace-Stiftungen sowie weitere Firmen die Zeit in Amsterdam.

Auf der DVD, die 34 Euro kostet, gibt es das Spiel in zwei Varianten: Mit der Crystalspace Engine (CSE) und mit der Blender Game Engine (BGE). Die Inhalte stehen unter Creative Commons Attribution 3.0 Lizenz, das Spiel wurde komplett mit Open-Source-Software realisiert. Wer sich keine DVD bestellt hat, kann das über die Webseite des Projekts nachholen oder muss warten, bis die Macher das fertige Spiel zum freien Download anbieten, was noch etwas dauern kann.

Wer bis dahin mehr über die Hintergründe der Spielentwicklung erfahren will, schaut sich am besten in diesem Blender-Wiki um. Dieses Video gibt zudem Eindrücke vom Gameplay wieder und hier gibts weitere Screenshots und Wallpaper.

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Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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