“Die neue Debian-Version kommt raus, wenn sie fertig ist” — mit diesem Wahlspruch vertröstete das Debian-Projekt alle, die ungeduldig auf die Veröffentlichung von Debian GNU/Linux 3.1, Codename “Sarge”, warteten. Heute ist es endlich soweit: Nun ist Sarge offiziell die stabile Debian-Version [1].
Zu den wichtigsten Neuerungen gehört der grundlegend überarbeitete Debian-Installer, erstmals ist auch Open Office (in Version 1.1.3) in dem Release enthalten.
Bei zahlreichen Paketen gelangten die neuesten Programmversionen nicht mehr in das Release, und so verwendet Sarge KDE 3.3 und Gnome 2.8, die Kernel-Versionen 2.4.27 und 2.6.8 sowie GCC 3.3.5.
Weitere Informationen finden sich in den Release Notes [2].
[1] http://www.debian.org/News/2005/20050606
[2] http://www.debian.org/releases/sarge/releasenotes





Sarge ist da. Und wenn man sich die Releasenotes anschaut, möchte man denken, daß Debian eine normale Distribution sei. Bis man dann zu Liste der unterstützten Architekturen gelangt, die einem unmißverständlich klar macht, daß Debian im Prinzip 11 Distributionen rausgebracht hat. Gut, die meisten interessieren wahrscheinlich niemanden, aber klar ist, daß Debian wohl auch eine Plattform ist. Die ganzen Nörgler auf anderen Foren sollten sich das auch mal vor Augen führen, finde ich. Und jeder, der meint Debian sei veraltet, der weiß nicht was Pinning ist und hat kein alioth in der sources.lst. Und noch ein guter Tipp an Debian… Mehr »