Nachdem die vorherigen Versionen der Distribution allesamt mit Gnome auskommen mussten, erschien jetzt endlich auch wieder eine aktuelle Variante mit dem KDE-4-Desktop.
Die neue Version des Gentoo-Ablegers basiert auf dem leichtgewichtigen Sabayon Linux 4 LiteMCE und kommt mit Linux Kernel 2.6.29.1, sowie dem kompletten KDE 4.2.2 Desktop.
Darüber hinaus dient das noch recht junge Ext 4 ab sofort als Standarddateisystem, Open Office liegt in Version 3.0.1 vor. Angetrieben von den neuesten proprietären AMD- und Nvidia-Grafiktreibern, sorgen Compiz und Compiz Fusion 0.8.2 unter X.org 7.4 für eine animierte Benutzeroberfläche. Der Entropy Paketmanager klettert auf Version 0.52.8, den NetworkManager gibt es es in Version 0.7. Das ebenfalls überholte Desktop-Design bezeichnen die Macher als „Sexiest Skin ever!“
Gegenüber der Vorversion wurde das ISO-Image weiter eingedampft und nimmt jetzt nur noch weniger als 2 GByte in Anspruch. Darüber hinaus soll das System schneller starten und das hauseigene Installationsprogramm bereits vorhandene Linux-Distributionen berücksichtigen. Für Sicherheit sorgen PolicyKit und ConsoleKit.
Wie schon sein direkter Vorgänger, bietet auch Sabayon Linux 4.1 KDE einen speziellen Media Center Modus, der auf der XMBC-Software (vormals Xbox Media Center) basiert. Ergänzend hält die Distribution zahlreiche Multimediaprogramme aus den Bereichen Audio und Video bereit.
Das als LiveDVD ausgelieferte Sabayon Linux verspricht, den Computer innerhalb von fünf Minuten in ein funktionierendes Gentoo-System zu verwandeln. Die aktuelle Version 4.1 KDE widmen die Macher den Erdbebenopfern in Abruzzen.
Als Systemvoraussetzungen verlangt Sabayon nach einem i686 kompatiblen Prozessor und 512 MByte Hauptspeicher, empfohlen sind ein Dual-Core-Prozessor und 1 GByte RAM. Wer sich vorab ein Bild von der Distribution machen möchte, geht auf eine der bereitgestellten Screenshot-Touren, alle Überzeugten laden sich das DVD-Image von einem der zahlreichen Spiegelserver.





