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Rpmguard zeigt Unterschiede zwischen RPM-Paketen an

26.10.2009 Wer sich schon einmal intensiv mit dem RPM-Paketmangement beschäftigt hat, kennt vielleicht rpmdiff, das die Unterschiede zwischen zwei Paketen anzeigt. Der neue Rpmguard macht vieles besser.

Das neue Tool stammt vom Fedora-Entwickler Kamil Páral, der es in seinem Blog auch vorgestellt hat. Laut Ankündigung arbeitet rpmguard ähnlich wie rpmdiff, zeigt dabei aber nicht sämtliche Unterschiede an, sondern nur diejenigen, die für die Paketbauer in der Regel relevant sind. Dazu gehören neue oder obsolete Requires/Provides/Obsoletes/Conflicts-Einträge, Änderungen an Konfigurationsdateien, neue oder gelöschte Binaries und Dokumentationen sowie veränderte Gruppenzugehörigkeiten und Berechtigungen.

Kamil verdeutlicht die Funktionalität an einem Beispiel mit dem aktuellen Fedora-12-Kernel:

$ ./rpmguard.py kernel-2.6.31-0.86.rc3.git5.fc12.x86_64.rpm kernel-2.6.31.1-56.fc12.x86_64.rpm 
added        REQUIRES rpmlib(PayloadIsXz) <= 5.2-1 
added        REQUIRES dracut >= 001-7 
added        REQUIRES grubby >= 7.0.4-1
removed      REQUIRES mkinitrd >= 6.0.61-1

Mit rpmdiff würde diese Ausgabe deutlich umfangreicher ausfallen. Rpmguard benötigt neben rpm die Pakete rpm-python und rpmlint, wobei von rpmdiff unbedingt eine neuere Version als 0.91 installiert sein muss. Der aktuelle Quellcode befindet sich im Git-Repo des Fedora-Qualitätssicherungsteams. Feedback nimmt der Entwickler gerne über die Fedora AutoQA-Mailingliste entgegen.

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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


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