Softmaker Office 2010 zum Ausprobieren

Release Candidate des kommerziellen Büropakets

Release Candidate des kommerziellen Büropakets

Ulrich Bantle
29.03.2010 Von der Linux-Version des kommerziellen Büropakets Softmaker Office gibt es einen Release Candidate zum Download.

Zu den Neuerungen von Softmaker Office zählt die Kompatibilität zum Microsoft-Programm Office 2007. Softmaker hat für den Wechsel zwischen Dokumenten Tabs eingeführt, wie von Webbrowsern bekannt. Die Integration in KDE- und Gnome-Desktops sowie in CUPS gelten als Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. Zudem verspricht der Hersteller bessere Leistungsfähigkeit. Das fertige Programm soll in Kürze folgen.

Zahlende Kunden können die fertige Version auf drei Rechnern installieren. Das Paket enthält die Komponenten Textmaker, Planmaker und Presentations und kostet 70 Euro. Käufer der Vorgängerversion Softmaker Office 2008 sollen ein kostenloses Upgrade erhalten. Weitere Informationen und den Download des Release-Kandidaten gibt es bei Softmaker.

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Kommentare
Seit der Version 2002 privat und beruflich bei mir im Einsatz
Andreas J. Penk (unangemeldet), Mittwoch, 31. März 2010 12:27:42
Ein/Ausklappen

Seit TextMaker 2002, der Writer-/ Word-Alternative von SoftMaker, nutze ich dieses Programm unter Linux - zuerst mit SuSE, dann Mandriva, inzwischen Ubuntu - (und zeitweise auch unter MS Windows XP) für private und berufliche (Betreuer-) Zwecke.

Die SoftMaker-Produkte starten schnell und zügig, man muß nicht wie bei der Konkurrenz warten, bis sich das Programm elendig lange hochquält.

Der Funktionsumfang ist im Vergleich zu den Konkurrenten geringer, doch in der täglichen Arbeit habe ich bisher nichts vermißt. Im Gegenteil: Ich schätze die Beschränkung, und fühle mich dadurch weniger von den Programmierern bevormundet und verführt.

Und da ich das verordnete Dummdeutsch ablehne, nutze ich dankbar die hervorragende Kontrolle nach der "alten" Rechtschreibung.

Wenn SoftMaker Office 2010 für Linux auch nicht mehr ganz so fremdartig daherkommt wie seine Vorgänger ... ob unter GNOME oder KDE wirkt es noch immer etwas exotisch fremd.


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