Open-Source-Landkarte

Red Hat stellt Open Source Index online

Red Hat stellt Open Source Index online

Marcel Hilzinger
22.04.2009 In Zusammenarbeit mit dem Georgia Institute of Technology hat Red Hat eine Open-Source-Studie erstellt und diese zu einer Open-Source-Karte ausgewertet.

Die Studie ermittelte für rund 75 Länder, wie aktiv diese an der Entwicklung von Open-Source-Software beteiligt sind und welches Potential für die Verbreitung von Open-Source-Software in den einzelnen Ländern vorhanden ist. Das ganze nennt sich Open Source Index. Infos zur Studie gibt es hier im PDF-Format, die Rohdaten der Studie stehen auf der Red-Hat-Homepage ebenfalls zum Download bereit. Der Open Source Index steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 (CC-BY-SA), Red Hat ermutigt auf seiner Homepage, aus den Daten selbst Schlüsse zu ziehen.

Aus den ermittelten Daten erstellte Red Hat zwei Karten. Die Activity-Karte zeigt an, wie aktiv die untersuchten Länder aktuell an der Entwicklung von OpenSource-Software teilnehmen. Dazu berechnet die Studie einen Mittelwert aus den drei bewerteten Bereichen Community, Industrie und Regierung. An erster Stelle steht hier Frankreich mit einem 1. Rang in der Regierungskategorie und einem dritten Rang in der Community-Kategorie, gefolgt von Spanien und Deutschland. Die Schweiz befindet sich auf Platz 22, Österreich auf dem 27. Rang. Den 1. Platz in der Community-Kategorie hat sich Estland geholt.

Die Karte zeigt, wie aktiv ein Land an der Open-Source-Entwicklung teilnimmt.

Die Environment Map zeigt auf, wie viel Open-Source-Potential in den einzelnen Ländern steckt. Dazu bewertete die Studie Faktoren wie Internet-Penetration und Verfügbarkeit von Technologie(patenten). Laut dieser Beurteilung besitzt Schweden das größte Open-Source-Potential, gefolgt von den USA, Norwegen und Dänemark. Die Schweiz bringt es hier auf Platz 7, Deutschland und Österreich belegen die Ränge 16 und 17.

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