Red Hat integriert Virtualisierung in RHEL 5

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Ulrich Bantle
15.03.2006

Red Hats Community-Ausgabe Fedora Core 5 bietet eine erste Vorschau auf die integrierte Virtualisierungstechnologie, die der US-Distributor Ende 2006 mit dem Release von Red Hat Enterprise Linux 5 interessierten Unternehmen präsentieren will. Noch im März erscheint Fedora Core 5, genauer am Montag, 20. März. Für den Sommer ist dann eine Beta-Ausgabe der Virtualisierungstechnologie geplant, die bereits mit Migrations- und Analyseservices seitens Red Hat verbunden ist. RHEL 5 schließlich enthält die vollständig integrierte Virtualisierungstechnologie, was in erster Linie bedeutet, dass Xen implementiert ist, die als freie Lösung entwickelte Virtualisierungstechnik. Die Management-Tools von XenSource gehören zum Angebot dazu.

Damit die Integration sich qualitativ von anderen unterscheidet, hat Red Hat Partner gesucht und Kooperationen vereinbart. Mit XenSource selbst, um eine funktionierende Implementierung zu gewährleisten. Mit AMD und Intel, um auf dem neuesten Stand bei den für Virtualisierungsaufgaben optimierten Chipsets zu sein. Mit Network Appliance, um Speicherlösungen des Herstellers in die virtualisierten Umgebungen einbinden zu können. Red Hat spricht von einer Initiative zur integrierten Virtualisierung und hat dafür eine Webseite eingerichtet [1].

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