Red Hat in Südamerika

Red Hat in Südamerika

Der amerikanische Linux-Distributor Red Hat kündigte heute die Eröffnung zweier neuer Niederlassungen in Südamerika an. Die neuen Büros – Red Hat Brazil in São Paulo und Red Hat Argentina in Buenos Aires – sollen die lokale Präsenz mit Support, Training, lokalisierten Angeboten und direkten Verkaufsaktivitäten stärken. General Manager für Südamerika wird Julian Somodi, bislang Red-Hat-Partner.

Die Firma hat dazu zwei Filialen ihres so genannten Master-Distributors in Brasilien und Argentinien übernommen. CEO Matthew Szulik sieht in Südamerika einen riesigen Markt für Open-Source-Produkte; sowohl öffentliche Einrichtungen wie auch private Firmen würden dort enorm stark auf Open Source setzen. Unterstützt wird Red Hat bei seiner Expansion von Firmen wie HP, IBM, Oracle und Intel. “Dieser Anstoß ist sehr wichtig, um das Wachstum des lateinamerikanischen Marktes beizubehalten”, kommentiert Silvio Genesini, Präsident von Oracle Brazil den jüngsten Vorstoß.

Red Hat ist momentan eine der erfolgreichsten Linux-Firmen, erst kürzlich legten die Manager einen verdoppelten Quartalsgewinn vor. Außerdem kaufte Red Hat im April dieses Jahres den Open-Source-Software-Hersteller JBoss, und baute damit seine Position im Markt für Service-orientierte Architekturen (SOA) aus.

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