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Code durchforsten

Quelltext-Browser OpenGrok 0.9

12.05.2010 Der freie Quelltext-Browser OpenGrok ist in Version 0.9 verfügbar.

Die Java-Software sucht nun schneller in den Code-Beständen, was der auf Version 3.0.1 aktualisierten Engine Lucene zu verdanken ist. Die webbasierte Benutzeroberfläche erfuhr einige Verbesserungen und bedient sich nun des JQuery-Frameworks in Version 1.4.2. Erstmals dürfen die Querverweise Unicode-Zeichen enthalten. Unter Solaris verwendet OpenGrok die Service Management Facility (SMF) des Betriebssystems zum Durchsuchen des Codes, der Anwender muss in diesem Fall nur das Wurzelverzeichnis angeben.

Der Quelltext-Browser OpenGrok ist under anderem im OpenSolaris-Projekt im Einsatz.

Der Name der Software leitet sich von einem Jargon-Ausdruck für tiefgreifendes Verständnis her. Die Software erlaubt es, im Browser nach Code zu suchen und automatisch aufgelösten Querverweisen zu folgen. OpenGrok versteht Programmiersprachen wie C, C++, C#, Java und Shell. Außerdem kann es die Versionshistorien von Git, Mercurial, Subversion, Bazaar, Monotone, CVS, Perforce und anderen Systemen auswerten.

Als Referenz gibt OpenGrok den Quelltext-Browser des OpenSolaris-Projekts an. Die Software steht passenderweise unter Suns Open-Source-Lizenz CDDL. Auf der OpenGrok-Homepage gibt es weitere Informationen sowie Quelltext und Binärdateien. Zu den Installationsvoraussetzung gehören Suns JDK ab Version 1.6 und ein Servlet-Container wie Glassfish oder Tomcat.

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