Die Java-Software sucht nun schneller in den Code-Beständen, was der auf Version 3.0.1 aktualisierten Engine Lucene zu verdanken ist. Die webbasierte Benutzeroberfläche erfuhr einige Verbesserungen und bedient sich nun des JQuery-Frameworks in Version 1.4.2. Erstmals dürfen die Querverweise Unicode-Zeichen enthalten. Unter Solaris verwendet OpenGrok die Service Management Facility (SMF) des Betriebssystems zum Durchsuchen des Codes, der Anwender muss in diesem Fall nur das Wurzelverzeichnis angeben.
Der Name der Software leitet sich von einem Jargon-Ausdruck für tiefgreifendes Verständnis her. Die Software erlaubt es, im Browser nach Code zu suchen und automatisch aufgelösten Querverweisen zu folgen. OpenGrok versteht Programmiersprachen wie C, C++, C#, Java und Shell. Außerdem kann es die Versionshistorien von Git, Mercurial, Subversion, Bazaar, Monotone, CVS, Perforce und anderen Systemen auswerten.
Als Referenz gibt OpenGrok den Quelltext-Browser des OpenSolaris-Projekts an. Die Software steht passenderweise unter Suns Open-Source-Lizenz CDDL. Auf der OpenGrok-Homepage gibt es weitere Informationen sowie Quelltext und Binärdateien. Zu den Installationsvoraussetzung gehören Suns JDK ab Version 1.6 und ein Servlet-Container wie Glassfish oder Tomcat.



