Qubes OS verbessert USB-Unterstützung und nutzt Xfce

Qubes OS verbessert USB-Unterstützung und nutzt Xfce

Qubes OS 3.2 erschienen

Tim Schürmann
29.09.2016 Die Distribution Qubes OS basiert auf Fedora, sperrt aber die Anwendungen jeweils in virtuelle Maschinen. Dies soll vor allem die Sicherheit erhöhen. Die neue Version 3.2 von Qubes OS verbessert vor allem zahlreiche Details.

So lassen sich jetzt USB-Geräte in die virtuellen Maschinen durchreichen. Insbesondere lässt sich auf diesem Weg eine Webcam und somit Skype nutzen.

Das zugrunde liegende Wirtssystem (dom0) hat bislang die Desktop-Umgebung aus dem Hause KDE genutzt. Ab Qubes OS 3.2 kommt standardmäßig das schlankere Xfce 4 zum Einsatz. Wer sich nicht mit dieser Desktop-Umgebung anfreunden kann, darf alternativ Plasma 5, Aweseome oder i3 nutzen. Oubes OS 3.2 basiert zudem auf Fedora 23 und verwendet den Linux-Kernel 4.4.

Die Verwaltung der virtuellen Maschinen übernimmt eine sogenannte Management Infrastructure. Bislang konnte man mit ihr nur die kompletten virtuellen Maschinen jonglieren. Mit Qubes OS 3.2 lassen sich jetzt auch die Inhalte der Maschinen verwalten. Im Moment nutzen die Entwickler die neuen Möglichkeiten, um das System während der Installation einzurichten, die automatisierten Tests vorzubereiten und um eigene Konfigurationen anzuwenden. Zukünftige Qubes OS-Versionen sollen eine GUI mitbringen, über die Nutzer dann unter anderem vorkonfigurierte Apps einspielen können.

Alle Neuerungen fassen die Release Notes zusammen.

Ähnliche Artikel

  • Qubes R3.1 veröffentlicht
    Die Distribution Qubes erhöht die Sicherheit, indem sie Anwendungen in einzelne virtuelle Maschinen sperrt. Jetzt haben die Entwickler die Version R3.1 freigegeben, die zusätzliche Hardwarekomponenten unterstützt und für Anwender ein paar interessante Neuerungen bereithält.
  • SparkyLinux 4.1, Qubes 3 und NixOS 15.09
    Zum Wochenausklang sind gleich drei Distributionen in neuen Versionen erschienen. SparkyLinux aktualisiert vor allem die enthaltene Software, Qubes enthält einen neuen Hypervisor Abstraction Layer und NixOS verbessert den hauseigenen Paketmanager.
  • Qubes OS: Sehr sicheres Linux-System auf Fedora-Basis
    Das von der polnischen Sicherheitsexpertin Joanna Rutkowska geleitete Invisible Things Lab hat eine auf Fedora und Xen basierte Linux-Distibution vorgestellt, die Anwendungen in separaten virtuellen Maschinen ausführt.
  • Sauber getrennt
    Qubes OS trennt Anwendungen in durch Xen bereitgestellten virtuellen Maschinen voneinander. So entstehen abgeschottete Sicherheitszonen.
  • Das Spiel zum Wochenende: Q.U.B.E: Director’s Cut
    Das sieht aus wie Portal! Zugegeben, das Denkspiel von Toxic Games ähnelt auf Fotos dem legendären 3D-Puzzle-Platformer. Es weiß aber mit einem ganz eigenen Spielprinzip zu überzeugen, das die kleinen grauen Zellen ordentlich zum Rauchen bringt.

Kommentare

Aktuelle Fragen

Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 3 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...
Backup mit KUP unter Suse 42.3
Horst Schwarz, 24.09.2017 13:16, 3 Antworten
Ich möchte auch wieder unter Suse 42.3 mit Kup meine Backup durchführen. Eine Installationsmöglic...
kein foto, etc. upload möglich, wo liegt mein fehler?
kerstin brums, 17.09.2017 22:08, 5 Antworten
moin, zum erstellen einer einfachen wordpress website kann ich keine fotos uploaden. vom rechne...
Arch Linux Netzwerkkonfigurationen
Franziska Schley, 15.09.2017 18:04, 0 Antworten
Moin liebe Linux community, ich habe momentan Probleme mit der Einstellung des Lan/Wlan in Arc...