Der Vorschlag, den Python-Code auf diese Weise einzufrieren und zu stabilisieren, kam vom Python-Gründer Guido van Rossum persönlich. Jetzt haben sich die Entwickler entschieden, das Moratorium durchzuführen.
Das bedeutet, dass sich über mindestens zwei Jahre (ausschlaggebend für den Start ist das Release 3.1 vom Juni 2009) Python 3 bezüglich der Semantik, Syntaxt und der eingebauten Funktionen (Built-Ins) nicht verändern wird. Das Moratorium wirkt sich somit auf die für Mitte 2010 geplante Python-Version 3.2 aus, wer größere Änderungen an der Skriptsprache durchführen möchte, muss damit auf Version 3.3 warten.
Details zum Moratorium sowie Informationen, welche Komponenten davon genau betroffen sind und welche Ausnahmeregelungen es gibt, finden sich auf der Python-Homepage.



