Projekt bringt Entwickler und freie Datenquellen zusammen

Projekt bringt Entwickler und freie Datenquellen zusammen

Freies Wissen

Andreas Bohle
15.07.2014 Mehr Transparenz und besseren Zugriff auf freie Datenquellen hat sich das Projekt "Code for DE" auf die Fahne geschrieben. Die von der Open Knowledge Foundation mitgetragene Initiative hilft im ersten Anlauf Programmierern und Behörden in mehreren Städten, die Datenberge aufzubereiten.

Mit den sogenannten OK Labs wollen die Initiatoren von "Code for DE" Treffpunkte schaffen, um Berührungsängste zwischen Entwicklern und Angestellten aus der Verwaltung abzubauen und miteinander an Projekten zu arbeiten, die auf Grundlage frei verfügbarer Daten das Leben in einer Stadt verbessern. Dabei geht es um die Frage, welche Informationen die Verwaltungen bereits bereitstellen und welche noch darauf warten, befreit zu werden. Die ganze Initiative richtet sich ausdrücklich an alle Open-Data-Interessierte, also nicht nur Entwickler und Angestellte aus der Verwaltung.

Die Website der Initiative verweist schon auf einige Beispiele, überwiegend aus Berlin und Leipzig, aber auch aus anderen Städten. Die Projekte drehen sich um Fragen wie: "Wo finde ich die nächste Kita?" oder "Wo finde ich den nächsten Defibrillator?". Dabei handelt es sich im Wesentlichen um webbasierte oder mobile Anwendungen.

Regionale Gruppen finden sich bereits in den Städten Hamburg, Bremen, Berlin, Münster, Paderborn, Köln, Gießen, Leipzig, Chemnitz, Dresden, Heilbronn, Stuttgart, Ulm und München. Weitere sollen folgen, wenn diese erfolgreich angelaufen sind. Darüber hinaus möchte "Code for DE" noch ein Programm mit dem Namen "Peers und Partners" auflegen, das den Städten die Möglichkeit gibt, sich über die jeweiligen Projekte auszutauschen. Außerdem soll ein Stipendiaten-Programm Entwicklern die Möglichkeit eröffnen, in Verwaltungen eingebunden zu arbeiten, um so ein Open-Data-Projekt intensiv voranzutreiben.

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