Pläne für Firefox 3.6

Pläne für Firefox 3.6

Fuchs im Startloch

Kristian Kißling
07.04.2009 Firefox 3.6 soll Anfang bis Mitte 2010 erscheinen. Nun gibt es eine Roadmap, die Ziele für die neue Version des Browsers festlegt. Revolutionäre Neuerungen fehlen, dafür arbeitet man an der Performance und Benutzerfreundlichkeit.

Noch arbeiten die Entwickler an Firefox 3.5 (vormals 3.1), doch die Planungen für Firefox 3.6 haben bereits begonnen. Unter dem Codenamen "Namoroka" - einem Nationalpark von Madagaskar - wollen die Mozilla-Entwickler Anfang bis Mitte 2010 einen Browser herausbringen, der deutlich performanter arbeitet und sich einfacher den eigenen Bedürfnissen anpassen lässt.

Die Startzeiten, die Dauer beim Öffnen eines Tabs und die Antwortzeiten des User Interfaces wollen die Entwickler deutlich optimieren. Die Software soll den Anwendern ein schnelleres Feedback auf ihre Eingaben geben. Dazu gehören auch ein performanteres Abspielen von Medien und eine Beschleunigung beim Laden von Lesezeichen sowie beim Vervollständigen von URLs in der Adressleiste.

Leichtgewichtige Add-ons und Themes sollen sich in Zukunft ohne Neustart installieren lassen. Wie das gehen kann, zeigen ja bereits die Personas von Firefox. Das Verhalten des Browsers soll sich den Gewohnheiten des einzelnen Nutzers anpassen. Anwender sollen zukünftig auch mit Hilfe von Tags durchs Web manövrieren, Tabs sollen sich suchen lassen und Gruppen von Tabs wird man speichern und wiederherstellen können, was hilfreich bei umfangreichen Recherchen ist. Der Downloadmanager soll teilweise zu einem Dateimanager werden, in dem man Dateien löschen und verschieben kann.

Firefox 3.6 soll zudem Web-Anwendungen besser unterstützen und es Anwendern leichter machen, Dateien auf Webseiten hochzuladen. Nicht zuletzt soll sich der Browser nahtlos in die einzelnen Systemumgebungen integrieren. Revolutionäre Neuentwicklungen stehen offenbar nicht auf der Tagesordnung (wie etwa die Ogg-Integration in Firefox 3.5), die Entwickler kümmern sich hauptsächlich um eine verbesserte Usability. Allerdings lässt die aktuelle Roadmap, die man hier nachlesen kann, in diesem frühen Stadium noch Raum für neue Ideen.

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