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Pidgin und Kopete kooperieren wieder mit Yahoo

26.06.2009 Vor gut einer Woche führte Yahoo eine kleine Änderung am Anmeldeprotokoll durch und sperrte dadurch praktisch sämtliche Linux-Clients aus.

Um seine Nutzer besser vor Phishing-Angriffen zu schützen, änderte Yahoo Mitte Juni das Anmeldeprozedere. Das neue Login-Verfahren setzt aber auf der Client-Seite eine bestimmte Versionsnummer voraus, wird diese nicht übermittelt, verweigert der Yahoo-Server die Verbindung. Dies bekamen die Nutzer der IM-Programme Pidgin und Kopete letzte Woche zu spüren.

Am schnellsten reagierten die Pidgin-Entwickler auf die Umstellung. Über die Debug-Ausgaben des proprietären Yahoo-Messengers von Xandros, der als einziger Linux-Client noch mit Yahoo funktionierte, bemerkten sie die Protokolländerung und wichen auf ältere Server aus. Die Zahl der Server, die noch das alte Verfahren unterstützen nimmt aber jeden Tag ab. Deshalb gibt es jetzt mit Version 2.5.7 einenFix, der die neue Authentifizierungsmethode unterstützt. Pidgin-Nutzer, die den Instant-Messenger-Dienst von Yahoo nutzen, sollten deshalb auf diese Version wechseln und den Server scsa.msg.yahoo.com als Standardserver nutzen.

Seit gestern befinden sich die von Pidgin vorgenommenen Änderungen auch im Subversion-Repository des KDE-Programms Kopete, wie Matt Rogers in seinem Blog berichtet. Matt hofft, dass es die Änderung ausnahmsweise noch in KDE 4.3 schafft, welches im Juli erscheint.

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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


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