Oracle bietet kein kommerzielles Open Office mehr an

Oracle bietet kein kommerzielles Open Office mehr an

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Ulrich Bantle
18.04.2011 Oracle hat nach der Übernahme von Open Office im Zuge des Kaufs von Sun Microsystems nun angekündigt, keine kommerzielle Version von Open Office mehr anzubieten.

Open Office soll zu einem reinen Community-Projekt werden, sagte Edward Screven, Oracles Chief Corporate Architect. Oracle will nun mit der Community zusammenarbeiten und Open Office weiterhin zum Erfolg zu verhelfen. Inwieweit die Unterstützung sich in festangestellten Entwicklern ausdrückt, hat Oracle noch nicht kundgetan. Oracle verspricht allgemein, sich den offenen Standards wie dem Open Document Format zu verpflichten und deren Entwicklung zu unterstützen. Große Investitionen in Open Source sind ebenfalls angekündigt, wobei Linux und MySQL dabei hervorgehoben sind.

Seit der Übernahme von Sun durch Oracle gab es einige Unklarheiten über die Zukunft von Open Office. Im Zuge der von einigen Community-Mitgliedern als unzureichend empfundenen Kommunikation zur Zukunft von Open Office hatte sich der Fork Libre Office und die dahinter stehende Document Foundation gegründet.

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