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Opera 9.6 ist da

08.10.2008

Die Version 9.5 des kostenlosen Browsers Opera ist noch nicht lange auf dem Markt, da legen die Entwickler schon nach: Ab heute lässt sich Version 9.6 des Browsers herunterladen. Die baut unter anderem einige der in 9.5 eingeführten Features aus.

So kann man nun rechnerübergreifend die Suchmaschinen-Einstellungen (und die Tastenkürzel, um sie aufzurufen) und die Browser-History (welche die bislang besuchten Seiten enthält) austauschen. Damit das funktioniert, speichert Opera die Daten auf einem zentralen Server zwischen. Wer sich dadurch nicht in seiner Privatsphäre verletzt fühlt, dem hilft das Feature, Opera-Browser weltweit mit denselben Voreinstellungen zu nutzen.

Von vorhandenen RSS-Feeds zeigt Opera 9.6 jetzt bereits eine Übersicht an. Bietet eine Seite verschiedene RSS-Feeds an, erfährt der User vorher, ob er alle Nachrichten von der Webseite abonniert oder nur eine bestimmte Untermenge. Andernfalls gibt es bisher nur die Methode "Trial-and-Error", um zu erfahren, ob auf einer großen Webseite auch eine einzelne Untersektion über einen RSS-Feed verfügt.

Weitere Neuerungen betreffen vor allem das integrierte E-Mail-Programm, das nun besser auf bandbreitentechnisch schlecht angebundenen mobilen Geräten läuft. Ein "Low-bandwidth"-Modus sorgt dafür, dass die Software die Attachements der Mails zunächst auf dem Server liegen lässt, nur neue Nachrichten synchronisiert (IMAP) oder wahlweise nur die ersten 100 Zeilen einer Nachricht via POP herunterlädt. Zudem lassen sich besonders wichtige E-Mail-Threads per Mausklick hervorheben und verfolgen.

Wer Opera 9.6 herunterladen will, tut das über die Download-Sektion auf der Webseite. Weitere Informationen zu den Neuerungen bieten die englischsprachigen Release Notes zur Linux-Version der neuen Opera-Version.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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