Opera 9.5 mit mobilem Gedächtnis

Opera 9.5 mit mobilem Gedächtnis

Kristian Kißling
12.06.2008

Opera Link gehört zu den großen Neuerungen von Opera 9.5, das heute weltweit und auch in einer Linux-Version erscheint. Die Entwickler werben damit, dass sich die im Browser angefertigten Notizen, Lesezeichen und SpeedDial-Einträge nun von allen Geräten, auf denen Opera läuft, abrufen lassen. Das gilt auch für mobile Geräte. Über das Dateimenü erreicht man einen Punkt namens "Opera synchronisieren". Gibt man dort einen Usernamen und ein Passwort ein, speichert Opera die Daten auf einem eigenen Server und gibt sie bei Bedarf wieder heraus.

Die Quick-Find-Funktion hilft schusseligen Anwendern bei der Suche nach einer in der Vergangenheit besuchten Webseite. Es genügt, sich an ein Wort aus dem Kontext der Webseite zu erinnern und dieses in die Adressleiste einzugeben. Opera zeigt Webseiten an, in denen der Suchbegriff vorkommt. So lassen sich zufällige Fundstellen nachträglich einfacher als bisher rekonstruieren.

Um die Sicherheit beim Browsen zu stärken, bringt Opera einen Schutz gegen Phishing und Malware. Die Anti-Malware-Technologie hat Opera zusammen mit Haute Secure, Netcraft und PhishTank entwickelt, sie blockiert automatisch gefährliche Webseiten. Laut Opera handelt es sich um den ersten öffentlich verfügbaren Browser, der über diese Fähigkeiten verfügt.

Dank Opera Link lassen sich Lesezeichen, SpeedDial-Einträge und Notizen in der neuen Opera-Version 9.5 überall importieren.

Nicht zuletzt haben die Entwickler an der Geschwindigkeit von Opera gearbeitet: Die aktuelle Engine rendert JavaScript und HTML mehr als doppelt so schnell wie die 9.2-Engine. Opera startet zudem fixer und beschleunigt seinen Umgang mit Plugins von Drittanbietern.

Einige der angepriesenen Funktionen haben sich hingegen schon im Vorgänger-Modell bewährt. Über SpeedDial lassen sich visuelle Links zu häufig besuchten Webseiten legen. Der Browser unterstützt das Bitorrent-Protokoll, um große Dateien schneller herunterzuladen. Auf Wunsch speichert er die aktuelle Sitzung, versehentlich geschlossene Tabs lagert er im Papierkorb zwischen, so dass man sie restaurieren kann. Nicht zuletzt lässt sich der Browser weiterhin über Mausgesten steuern - diese Funktion brachte Opera als erster Browser überhaupt mit.

Alle Neuigkeiten im Überblick sowie einige Videos, welche die Funktionen veranschaulichen, gibt es auf der Webseite von Opera. Um den Linux-Client herunterzuladen, folgt man am besten diesem Link.

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Kommentare
Re: Opera 9.5 mit mobilem Gedächtnis
Seraphyn Christian M. Grube, Freitag, 13. Juni 2008 09:29:58
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Einen Tag später funktioniert leider bei Opera immer noch nicht das Repository für Debian Lenny:
Feh http://deb.opera.com lenny/non-free opera 9.27-20080331.6 404 Not Found
E: Konnte http://deb.opera.com/opera/...opera_9.27-20080331.6_i386.deb nicht herunterladen: 404 Not Found
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut
Lese Status-Informationen ein... Fertig
Lese erweiterte Statusinformationen
Initialisiere Paketstatus... Fertig
Lese Task-Beschreibungen... Fertig
Schade

Seraphyn



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Re: Opera 9.5 mit mobilem Gedächtnis
Benjamin Quest, Sonntag, 15. Juni 2008 11:52:05
Ein/Ausklappen

Hm, ich konnte das Paket für Ubuntu 7.10 einfach von Opera herunterladen und installieren. Sollte für Lenny eigentlich auch gehen, schließlich ist Opera statisch gelinkt (und trotzdem klein).

Das neue Theme ist häßlich, aber sehr schnell zu ändern ... ;-) Für mich ist Opera einfach DER Browser unter KDE. Vor allem rendert und reagiert er wahnsinnig schnell ...


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