Neuer Look

Opensuse gönnt sich ein einheitliches Webdesign

Opensuse gönnt sich ein einheitliches Webdesign

Anika Kehrer
02.06.2010 Vorstandsmitglied, Paket-Maintainer und "Booster" Pavol Rusnak (Novell) hat Bericht über die Arbeit des Booster-Projekts Umbrella erstattet und es damit offiziell abgeschlossen. Ziel war, Opensuses Webauftritte zu integrieren.

Ergebnis ist, dass alle Webauftritte in der Top-Navigationsleiste nun in eine der vier Kategorien Downloads, Support, Community oder Development eingeordnet und von jeder Seite aus erreichbar sind. Einige Webauftritte von Opensuse erscheinen bereits in einem neuen, einheitlichem Theme, das der Novell-Webdesigner Robert Lihm extra für das Umbrella-Projekt erstellt hat, wie Pavol Rusnak in seinem Abschlussbericht schreibt. Der Community-Vorständler Pascal Bleser hat beispielsweise die Seite Planet.opensuse.org umgearbeitet, damit sie in das neue Design passt, und nebenbei neue Features eingebaut (man kann jetzt per Tastatur auf der Seite navigieren). Ähnliches stemmten die Booster für den Build-Service, worüber ein eigenes Posting Auskunft gibt. Für das neue Theme entstanden ausführliche Konzepte, die auf der Umbrella-Projektseite verlinkt sind.

Das war der Entwurf für das neue Opensuse-Theme Bento...

Die "Initiative Umbrella" entstand anlässlich eines Vortrags auf der Opensuse-Konferenz 2009, die die auseinander driftenden Web-Komponenten des Projekts zum Inhalt hatte. Also sollte die Infrastruktur von Opensuses Webauftritt unter einen Hut, pardon, Regenschirm wandern. Gemeint waren Angebote wie die Foren, das Software-Portal, das Wiki und die News-Seite, möglichst auch gleich geplante Projekte wie My.opensuse.org und externe Seiten wie Opensuse-community.org. Damit nicht alles wie eine eigene Angelegenheit aussieht, sollte ein einheitlicher Auftritt sowie eine gemeinsame Sinnstruktur her. Versuchsweise hatte das Boosters-Team die Unterprojekte dazu beispielsweise in Anwenderklassen (Newbies vs. User vs. Geeks) oder Nutzungsklassen eingeordnet (Anwender vs. Entwickler vs. Community).

... und so sieht jetzt die an das neue Theme angepasste Download-Seite des Projekts aus.

Das sogenannte Boosters-Team gibt es im Opensuse-Projekt seit Herbst 2009. Es besteht im Kern aus einem guten Dutzend Novell-Mitarbeitern verschiedener Professionen (von Buildtools bis X-Interface), die mehr oder weniger am Booster-Projekt, aber jedenfalls vollzeit an Opensuse arbeiten. "Boost" heißt auf Englisch so viel wie "ankurbeln, nachhelfen": Die "Booster" sollen also das Opensuse-Projekt vorwärts bringen. Per Mailingliste ist die Community zum Mitmachen eingeladen.

Ähnliche Artikel

Kommentare

Aktuelle Fragen

Plugins bei OPERA - Linux Mint 17.1
Christoph-J. Walter, 23.07.2015 08:32, 0 Antworten
Beim Versuch Video-Sequenzen an zu schauen kommt die Meldung -Plug-ins und Shockwave abgestürzt-....
Wird Windows 10 update/upgrade mein Grub zerstören ?
daniel s, 22.07.2015 08:31, 5 Antworten
oder rührt Windows den Bootloader nicht an? das ist auch alles was Google mir nicht beantw...
Z FUER Y UND ANDERE EINGABEFEHLER AUF DER TASTATUR
heide marie voigt, 10.07.2015 13:53, 2 Antworten
BISHER konnte ich fehlerfrei schreiben ... nun ist einiges drucheinander geraten ... ich war bei...
PCLinuxOS lässt sich nicht installieren
Arth Lübkemann, 09.07.2015 18:53, 6 Antworten
Hallo Leute, ich versuche seit geraumer Zeit das aktuelle PCLinuxOS KDE per USB Stick zu insta...
Fernwartung oder wartung im haus
heide marie voigt, 29.06.2015 10:37, 2 Antworten
gerne hätte ich jemanden in Bremen nord, der mir weiter hilft - angebote bitte mit preis HMVoigt