Die letzte Beta-Version von Opensuse konnte unter bestimmten Umständen das EEPROM von Intels Gigabit-Netzwerkkarten, die den e1000e-Treiber verwenden, überschreiben und damit zerstören. Der Bug, den zuerst das Opensuse-Projekt bekannt machte, betraf allerdings auch andere Distributionen, etwa Entwicklerversionen von Mandriva, und ließ sich auf einen Fehler im Kernel zurückführen.
Laut Opensuses Community Manager Joe Brockmeier verhindern nun mehrere Kernel-Patches “alle plausiblen Szenarien” in denen der nicht-flüchtige Speicher der Karten überschrieben werden kann. Unter anderem kommt ein Schreibschutz zum Einsatz. Die Entwickler haben sich nun entschlossen, den Treiber wieder zu aktivieren, wer sich dennoch um seine Netzwerkkarte sorgt, kann den Treiber über die Boot-Option “broken_modules=e1000e” vom Laden ausnehmen.
An Bord der Beta 2 ist ansonsten die neue Version 2.24 des Gnome-Desktops, sowie KDE 4 in der aktuellen Version 4.1.2. Von Mono 2.0 und Open Office 3.0 gibt es Release Candidates, allerdings dürften die Opensuse-Entwickler auch diese Pakete bis zur endgültigen Veröffentlichung noch einmal auffrischen. Wer die Beta testen will, findet hier die notwendigen ISO-Dateien, in Produktivumgebungen sollte man die Version allerdings nicht einsetzen.





