Erblickt eine neue Distribution das Licht der Welt, dauert es meist nicht lange, bis im Internet erste Tutorials, Kommentare und Filmchen auftauchen. Das ist bei Opensuse 11 nicht anders, drei Fundstücke wollen wir hier vorstellen.
Multimedia
Wie die Vorgängerversionen bringt auch Opensuse 11 standardmäßig nicht sämtliche Multimedia-Funktionen mit, da die Opensuse-Entwickler sich um den rechtlichen Status der Software sorgen. Das “Linux and Open Source”-Blog nimmt sich dieser Frage an und zeigt sowohl Gnome- als auch KDE-Nutzern, wie man Opensuse 11 um Flash, Java, Amarok mit MP3-Unterstützung und die Win32-Codecs erweitert.
Bling
Desktop Effekte, gern auch “Bling” genannt, sind seit spätestens zwei Jahren aus dem Linux-Umfeld nicht mehr wegzudenken. Aktiviert man die 3D-Beschleunigung der Grafikkarte, lassen sich die Effekte auch unter Opensuse 11 nutzen. Ein YouTube-Video zeigt, welche Desktop-Effekte die Distribution in petto hat. So verwandelt sich der Desktop in eine Kugel, kommen Fenster als Papierflugzeuge angeflogen. Ob man das dann mag oder gar damit arbeiten kann, steht auf einem anderen Blatt.
Schlechte (Im)pulse
Nicht zuletzt rät John Anderson in seinem Blog dazu, verschiedene Audio-Probleme mit zwei einfachen Befehlen zu lösen: “zypper rm alsa-plugins-pulse” und “zypper addlock alsa-plugins-pulse”. Offensichtlich verursacht das noch recht neue Pulse-Audio-Backend auf einigen Rechnern Probleme. So läuft der Sound in VLC nur mit Root-Rechten und nimmt Firefox nach einem soundbedingten Crash erst wieder die Arbeit auf, wenn der User Alsa neu startet.





