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Openinkpot 0.2: E-Book-Linux in neuer Version

08.12.2009 Die Entwickler von Openinkpot, einer Linux-Distribution für Lesegeräte mit E-Ink-Display, haben in Version 0.2 die Hardware-Unterstützung erweitert sowie GUI und Anwendungen verbessert.

Die neue Release fügt der Liste der unterstützten Hardware die Geräte Hanvon N510 und N516 hinzu (auch als Azbooka im Handel). Auf dem N516 funktioniert auch das Abspielen von MP3-Audiodateien.

Die GUI auf Basis des EFL-Toolkits erhielt ein komplett neues Design. Dazu kommen neue Funktionen wie Favoriten und eine Liste der zuletzt geöffneten Dateien. Die Oberfläche des Dateimanagers und der Anwendungen ist in 14 Sprachen lokalisiert, darunter Deutsch, Russisch und Chinesisch. Ebenfalls neu: Die Anzeige lässt sich auf Knopfdruck in 90-Grad-Schritten rotieren. Daneben lassen sich die Tasten sperren, wenn das Lesegerät ein paar Stunden in der Tasche getragen wird. Die Einsparungen durch einen Shutdown wären bei den sparsamen Readern minimal.

Zu den E-Book-Leseprogrammen FBReader und Coolreader gesellen sich in der neuen Release Anzeigeprogramme für das PDF- und das Djvu-Format. Als Zugabe gibt es erstmals Spiele, bei denen es sich um Puzzles und Sudoku-ähnliche Programme handelt.

Openinkpot bringt zahlreiche freie Schriftarten mit, der Anwender kann eigene Fonts nachinstallieren und in den Programmen anwenden. Sie kommen, wie Buch- und Bilddateien auch, entweder per SD-Karte oder über SSH/SFTP auf den Reader. Weitere Informationen gibt es im Benutzerhandbuch.

Openinkpot 0.2 steht als binäres Firmware-Update für Hanlin- und Hanvon-Geräte zum Download bereit. Zum Ausprobieren ist auch der Live-Betrieb von SD-Karte möglich. Achtung: Das Wiederherstellen der originalen Firmware nach einer Installation von Openinkpot gelingt nur auf den Hanlin-Readern V3 und V3ext, aber nicht auf den Hanvon-Geräten. Weitere Hinweise gibt die Installationsanleitung.

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