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Aus für SaX2

OpenSuse will sich von Sax2 verabschieden

02.12.2009 Wenn unter OpenSuse das Setup der grafischen Oberfläche nicht automatisch klappt, dann startet man einfach Sax. Jetzt möchten die Entwickler das Tool jedoch in Rente schicken.

Wer Linux erst seit ein paar Jahren nutzt, kennt das Suse Advanced X Setup Tool alias Sax vermutlich gar nicht. Es richtet die grafische Oberfläche, Touchscreens, Maus und Keyboard ein, zumindest war das seine Hauptaufgabe. Bereits in der aktuellen OpenSuse-Version 11.2 haben die Entwickler das Modul für den Maus- und Keyboard-Support aus Sax2 entfernt, da der X-Server die Konfiguration eh automatisch vornimmt. Nun soll Sax2 komplett von der Bildfläche verschwinden

In einem Thread mit dem Titel "Die Zukunft von Sax2" versucht der Suse-Entwickler Egbert Eich die Gründe für den Wechsel darzulegen. In den meisten Fällen geschieht das Setup der grafischen Oberfläche demnach automatisch, Sax zu pflegen sei deshalb immer ein wenig Konkurrenz zur X-Server-Entwicklung gewesen. Gebe es Bugs, die man mit Sax2 bislang unter OpenSuse behoben habe, dann sollten diese besser direkt im X-Server behoben werden. Man wolle deshalb die Entwicklung von Sax stoppen und die Energie in einen besseren X-Server investieren.

Für Novell ist der Fall damit erledigt. Das letzte Wort in der Richtung hat allerdings die Communtiy: Da es sich bei Sax wie bei inzwischen allen OpenSuse-Programmen um komplett freie Software handelt, kann die Community gegebenenfalls Pakete für kommende OpenSuse-Versionen bauen.

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Kommentare
OpenSUSE aus der Kommandozeile
Olaf Goergen (unangemeldet), Montag, 26. Juli 2010 15:22:48
Ein/Ausklappen

Seit etwa 8 Jahren benutze ich Suse/opensuse. Die Konfiguration der KDE Oberfläche ging mit SAX2 recht schmerzfrei von der Bühne.
Vorher konnte man über YAST die Bildschirmeinstellungen ändern. Wenn jetzt keine Möglichkeit mehr besteht, die Bildschirmauflösung zu ändern bzw. Bildschirmtreiber in einem GUI zu installieren, ist dies für mich ein gewaltiger Schritt rückwärts. Ab Opensuse 13.1 arbeiten wir dann ohne GNOME oder KDE wieder nur noch aus der Kommandozeile?
Von meinen 1280x1024 Bildpunkten bei 16,7 Mio. Farben findet die automatische Konfiguration eben mal 1024x768 Bildpunkte wieder.
Das sind 60% oder in Schulzensuren eine glatte Vier.

Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.........




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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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