OpenSuse verzichtet auf den Wechsel zu Upstart

OpenSuse verzichtet auf den Wechsel zu Upstart

Bewährtes bewahren

Das OpenSuse-Projekt wird für Version 11.3 nicht wie ursprünglich geplant auf das von Canonical entwickelte Upstart wechseln. Man setzt weiterhin auf Sys-V-Init.

Der Projektleiter und Release Manager Stephan Kulow wandte sich heute mit einer entsprechenden RFC-Mail an die OpenSuse-Entwicklerliste. Den Ausschlag, doch nicht Upstart zu benutzen, gaben zwei Gründe: Auf der einen Seite benötigt Upstart leicht mehr Hauptspeicher, ohne einen echten Mehrwert zu bringen. Auf der anderen Seite steht mit Systemd eine ganz neue Alternative in den Startlöchern, die Upstart in kurzer Zeit bereits überflüssig machen könnte.

Upstart wird somit mit ziemlicher Sicherheit für OpenSuse 11.3 nur als zusätzliche Option zur Verfügung stehen und nicht zum Standard ernannt.

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2 Kommentare
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Gelegenheitsschreiber
16 Jahre her

Hallo alle!

Ich kann nichts zu den technischen Aspekten sagen. Mag sein, das Kulow mit seiner Aussage über Systemd Recht hat.

Im nicht völlig unberechtigten Hype um Bootgeschwindigkeit, schaffte Ubuntu eben mit Upstart mich in ca. 30 Sekunden bei Gnome anzumelden. So schlecht vom Nutzen her, finde ich den nicht.

Peter Sütterlin
16 Jahre her

Nun, ich versteh diesen Boot-Hype eh nicht. Liegt vielleicht dran daß ich das fast nie brauche. Suspend2ram, und gut ist. Dann ist der Desktop in Sekunden wieder bereit, und zwar mit allen Applikationen.
Was am Booten nervt ist nicht die Wartezeit, sondern daß ich vorher erst alle Anwendungen beenden muss (Daten sichern…), dann runterfahren, dann neu booten und dann alle Datenzustände wiederherstellen…
Aber jedem das seine ;^>

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