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Umbau in der Fabrik

OpenSuse ändert den Build-Service für den Factory-Zweig

06.02.2009 Sid, Cooker und Rawhide heißen die Entwicklerversionen von Debian, Mandriva und Fedora, OpenSuse nennt sie Factory. Jetzt gibt es größere Änderungen.

Nutzer die von einer anderen Distribution zu OpenSuse wechseln oder einfach aus Tradition stets die allerneueste OpenSuse-Variante nutzen, kennen das Problem: kaum hat man ein neues Programm installiert, gibt es am nächsten Tag ein Update, obwohl sich eigentlich gar nichts geändert hat.

Schuld daran ist der automatisierte Build-Prozess in der OpenSuse-Entwicklung: Ändert ein Entwickler seinen Code, kompiliert der OpenSuse-Build-Service automatisch sämtliche Abhängigkeiten neu und generiert eine neue Versionsnummer. Diese Art der Paketerstellung ist zwar sehr praktisch und bietet praktisch jederzeit die Möglichkeit, eine komplette Distribution fertigzustellen, sie benötigt aber sehr viele Ressourcen und belastet auch die Spiegelserver massiv.

Um diese Probleme zu lösen und den Factory-Nutzern das Leben etwas leichter zu machen, vergleicht der Build-Service ab sofort die Pakete nach dem Kompilieren mit der letzten Version. Sind beide identisch verwirft er die neue Version und nutzt die alte weiter. Das schont Bandbreite und Nerven.

Die Änderungen gelten für OpenSuse-Pakete im Factory-Zweig ab sofort, weitere Distributionen folgen. Das für den Abgleich verantwortliche Skript befindet sich im Paket build-compare in den jeweiligen Factory-Repositories.

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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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