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OpenSuse-Projekt verlagert Teil der Maintenance auf die Community

05.11.2009 In Zukunft soll ein Gremium aus Novell-Angestellten und Community-Mitgliedern die Liste der Updates festlegen. Lediglich sicherheitsrelevante Pakete kommen weiterhin von Novell alleine.

Novell gibt einen weiteren Teil der Kontrolle über die OpenSuse-Distribution zumindest Teilweise aus der Hand, wie Christian Dengler Ende Oktober auf der opensuse-announce-Mailingliste bekanntgab. Demnach soll ab OpenSuse 11.2 die Community mitentscheiden darüber, welche Updates in OpenSuse einfließen und welche nicht.

OpenSuse-Nutzer und Community-Mitglieder können im neuen Maintenance-Modell Vorschläge für ein Update einer bestimmten Komponente machen. Ein Gremium aus drei Community-Mitgliedern und 2 Novell-Angestellten entscheidet dann, ob die Aktualisierung in das offizielle Update-Repo gelangt. Bislang fällte Novell intern und ohne Einsicht durch die Communtiy die entsprechenden Entscheidungen.

Weiterhin komplett unter der Kontrolle von Novell sollen allerdings die Sicherheitsupdates bleiben, da es sich dabei um einen sehr schnellen und bewährten Prozess handle. Ebenfalls mit OpenSuse 11.2 hat Novell Änderungen am Maintenance-Zyklus der Distribution angekündigt: statt bislang 24 Monate beträgt der Zeitraum, in dem Novell Patches bereitstellt nur noch 18 Monate.

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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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