Das Opensuse-Projekt hat seinen Build-Service auf Version 1.5 aktualisiert. Die Server-Anwendung kann nun außer Softwarepaketen auch Betriebssystem-Images erzeugen.
Zu den neuen Features gehört laut Announcement das Erstellen von CD- und DVD-Images für die Installation oder den Live-Betrieb, Dateien für USB-Speichermedien sowie virtuelle Systemabbilder zum Einsatz unter Xen oder VMware. Daneben lassen sich auch Netboot-Medien erzeugen oder FTP-Bäume der Paketstruktur exportieren.
Wie auch der Dienst Suse Studio beruhen die neuen Fähigkeiten des Build Service auf dem Tool Kiwi. Das Zusammensetzen der Image-Dateien kann dabei lokal auf dem Rechner des Entwicklers oder in der gehosteten Umgebung des Build Service vor sich gehen. Ein Vortrag (PDF-Version) von Suses Adrian Schröter, Project Manager Build Environment, erläutert das Zusammenspiel von Paket- und Image-Bau im Build Service.
Opensuse 11.1 war die erste Suse-Version, die vollständig mit dem Build Service fertiggestellt wurde. Die Community hat zu Version 1.5 des Build Service experimentelle Features beigetragen, beispielsweise Cross-Architecture-Builds für ARM sowie das Nachladen benötigter Pakete aus dem Internet nach Bedarf.
Das Opensuse-Wiki hält eine ganze Kategorie von Artikeln zum Build Service bereit.





