OpenSuse 11.3 mit deaktiviertem Strigi und Nepomuk

OpenSuse 11.3 mit deaktiviertem Strigi und Nepomuk

Vernünftige Entscheidung

Marcel Hilzinger
16.06.2010 Die KDE-Entwickler bei OpenSuse haben in ihrem Teammeeting beschlossen, die Indiziermaschine Strigi und den semantischen Desktop Nepomuk für OpenSuse 11.3 in der Grundeinstellung zu deaktivieren.

Wenn alles klappt, erscheint in den kommenden Tagen der erste Release Candidate von OpenSuse 11.3. Die neue Version setzt in der Grundeinstellung auf KDE 4.4.3 als Desktop. Da sich viele Nutzer über einen langsamen KDE-Desktop beklagen, hat nun das KDE-Team in seiner Sitzung vom 10. Juni beschlossen, Strigi und Nepomuk in der Grundeinstellung zu deaktivieren. Ein passender Button im Akonadi-Warnhinweis (erscheint automatisch, wenn Strigi/Nepomuk deaktiviert ist) soll das Einschalten aber so einfach wie möglich machen.

Neben dieser Änderung hat sich das Team auch mit dem D-Bus-Thread-Bug befasst: Er betrifft die mit OpenSuse 11.3 ausgelieferte KDE-Version nach Meinung der Entwickler nicht. Man will deshalb nichts unternehmen. Ein weiteres Problem, das nicht nur KDE betrifft, ist Twitter. Der Mikroblogging-Dienst wird am 30. Juni seine Authentifizierungsart ändern, wodurch einige Anwendungen nicht mehr funktionieren werden. Für Choqok und das Plasma-Applet will man den entsprechenden Upstream-Code zurück nach KDE 4.4.3 portieren.

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