OpenSolaris auf Toshiba-Laptops

OpenSolaris auf Toshiba-Laptops

Sun kooperiert mit Toshiba

Britta Wülfing
14.04.2009 Vom Hardware-Hersteller Toshiba kommen demnächst Notebooks mit vorinstalliertem OpenSolaris 2008.11.


Zunächst nur in den USA gibt es zwei Toshiba-Notebooks, die mit dem Open-Source-Betriebssystem von Sun Microsystems vorinstalliert ausgeliefert werden: Das 12-Zoll-Notebook Portégé und das 14-Zoll-Notebook Tecra M10. Die Modelle sind ein Ergebnis einer strategischen Zusammenarbeit, die beide Unternehmen im Dezember 2008 vereinbart hatten. Neben OpenSolaris 2008.11 dabei sind weitere Anwendungen wie die hauseigene Desktop-Virtualisierung VirtualBox, OpenOffice, ein Web-Stack mit MySQL und einem Apache Web-Server sowie der Adobe Flash Player.

Auch die Entwicklertools aus dem Hause Sun sind dabei, so zum Beispiel Glassfish V2, das Java SE Entwickler Kit, NetBeans und Sun Studio Express. Alle Rechner kommen mit Intel Core2 Duo Prozessor, die Prozessorleistung beträgt je nach Modell zwischen 1,40 und 2,53 Gigahertz. Das "ultraportable" Portégé hat 160 Gigabyte Festplattenspeicher, bei der Tecra-Variante können bis zu 320 Gigabyte geordert werden.

Die Laptops können in den USA über die OpenSolaris-Webseite bestellt werden, der Preis für das 14-Zoll-Modell beginnt bei 1099 US-Dollar, das entspricht rund 824 Euro. Hier steht auch eine Hilfe-Seite mit ausführlichen Installationshinweisen sowie ein Handbuch als PDF zur Verfügung. Im Preis enthalten ist ein Jahr Software-Support durch Sun, und in den USA gibt Toshiba drei Jahre Garantie auf die Hardware.

Ab Mai sollen diese auch in Großbritannien lieferbar sein und nicht näher benannte weitere Länder sollen folgen. Im US-amerikanischen Webshop von Toshiba ist derzeit nur die Windows-Variante gelistet; die Preise unterscheiden sich nicht von den OpenSolaris-Varianten.

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Kommentare
mhhh naja
Daniel Gultsch, Dienstag, 14. April 2009 23:58:47
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Also Toshiba hat ganz gute Notebooks. 14" würde mich auch ansprechen. OpenSolaris ist eigentlich auch ganz cool. Nette Kombination insgesamt. Aber trotzdem frage ich mich langsam, warum die Hersteller nicht langsam dazu übergehen einfach ihre Hardware vom OS unabhängig auszuliefern. Kein OS (selbst WinXP nicht) ist mehr schwer zu installieren. Das sollte eigentlich jeder schaffen der einen Computer hat. Und wenn er es nicht schafft, dann sollte er auch keine Windows benutzen. Zu hoch ist die Gefahr das mir sein Rechner dann Spam schickt oder meine Server DOSt. Und wer Linux oder Solaris benutzen will schafft die Sache mit der Installation eh.


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