OpenShot 2.0 verzögert sich, nimmt aber Gestalt an

OpenShot 2.0 verzögert sich, nimmt aber Gestalt an

Dieser Weg ist kein leichter

Tim Schürmann
13.01.2014 Im letzten Jahr konnte der Macher des freien Videoschnittprogramms OpenShot mit einer Kickstarter-Kampagne über 45.000 US-Dollar für die Weiterentwicklung sammeln. Jetzt liefert Jonathan Thomas in mehreren Blog-Beiträgen einen Statusbericht.

Ursprünglich wollte er bereits eine Beta-Version von OpenShot 2.0 zu Weihnachten veröffentlichen. Einige Probleme warfen ihn jedoch in seinem Zeitplan zurück. Schuld ist vor allem die geplante Windows-Version, bei der Jonathan Thomas mit einigen Fehlern in der Entwicklungsumgebung kämpft.

Die Portierung auf Qt schreitet jedoch gut voran. Jonathan Thomas hat sich dabei entschlossen nicht wie ursprünglich geplant Qt4 einzusetzen, sondern das neue Qt5 und somit auch PyQt5 und Python 3 zu verwenden. Die meisten Funktionen seien bereits implementiert, dazu gehört auch die neue HTML-Zeitleiste und die libopenshot-Bibliothek, welche den eigentlichen Videoschnitt im Hintergrund ausführt. Bilder beziehungsweise Screenshots von den Ergebnissen gibt es jedoch noch nicht.

Zum Entwicklerteam gehören seit einigen Monaten auch Cody Parker und Noah Figg. Während sich Cody Parker vor allem um die Benutzeroberfläche kümmert, abreitet Noah Figg an der Zeitleiste.

Ende des Monats möchte Jonathan Thomas eine Internetseite online stellen, über die interessierte Anwender kurze Testvideos einreichen können. Mit diesen will der Entwickler dann OpenShot foltern. Des Weiteren möchte er mit einer Umfrage die beliebtesten Videoformate beziehungsweise -Profile in Erfahrung bringen.

Den Zwischenstand erläutert Jonathan Thomas ausführlich in drei einzelnen Blog-Posts, die mitunter viele technische Details verraten. So erfährt man etwa im zweiten Blog-Post, dass für den Datenaustausch zwischen den einzelnen OpenShot-Komponenten das JSON-Format zum Einsatz kommt. Dem dritten Blog-Post zu Folge sorgt Ffmpeg / libav für die Codierung und Decodierung der verschiedenen Videoformate.

Wer OpenShot 2.0 in Aktion sehen möchte, kann dies vom 21. bis 23. Februar auf der California Linux Expo (SCALE 12x). Dort wird auch Jonathan Thomas anwesend sein.

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