OpenSUSE 10.2: Neue KDE-Erfahrung

OpenSUSE 10.2: Neue KDE-Erfahrung

In seinem Blog gibt KDE-Entwickler und SUSE-Mitarbeiter Stephan Binner erstmals Details zu einem neuartigen Startmenü für KDE preis. Die von SUSE-Mitarbeitern entwickelte Erweiterung soll erstmalig in der kommenden Version von OpenSUSE das bisherige K-Menü ablösen.

Das vollkommen neue KDE-Menü Kickoff soll Anwendern helfen, ihre Programme und Daten schnell wiederzufinden.

Das Menü, von seinen Entwicklern auf den Namen “Kickoff” getauft, präsentiert sich beim Öffnen stets aufgeräumt. Lediglich die beliebtesten Anwendungen, eine Suchleiste sowie eine handvoll Schaltflächen stellt das Menüdar. Mit ihnen kann man zu anderen Ansichten springen, die etwa die zuletzt genutzten Programme, alle Peripheriegeräte oder eine Auswahl aller Programme zeigen.

Trickreich ist auch die Suchfunktion: Sie integriert nicht nur eine Internet-Suche, sondern verwendet zusätzlich zum Auffinden lokal gespeicherter Inhalte die Desktop-Suche Beagle.

Auf dem Weg zu dem runderneuerten Menü haben die SUSE-Entwickler sowohl das bestehende KDE-Startmenü als auch das von Novell für den SUSE Enterprise Server 10 entwickelte Gnome-Hauptmenü sowie das Startmenü von Windows Vista analysiert und verschiedene Usability-Studien mit Probanden durchgeführt.

Die Ergebnisse flossen in die Entwicklung von Kickoff ein und werden von Stephan Kulow, dem Leiter der Abteilung “Interfaces and Applications” bei Suseauf der KDE-Konferenz Akademy im September vorgestellt.Obowhl Kickoff das K-Menü in offiziellen Releases der KDE-3-Serie nicht mehr beerben wird, planen die Macher eine Integration von Kickoff in KDE 4.

Wer jetzt schon einen Blick auf die Neuentwicklung erhaschen will, kann sich über eine von Binner bereitgestellte Flash-Demo einen ersten Eindruck verschaffen.

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