OpenSUSE 10.2 Alpha 3, neuer Name

OpenSUSE 10.2 Alpha 3, neuer Name

Das OpenSUSE-Projekt hat heute die dritte Alpha-Version von OpenSUSE 10.2 veröffentlicht. Novell nutzt dieses Release, um seine Linux-Version für Endanwender offiziell in OpenSUSE umzutaufen. Mitte Juli hatte schon Projektmanager Andreas Jäger angekündigt, die vom OpenSUSE-Projekt entwickelte Distribution umzubenennen.

Nicht erst seit Gründung des OpenSUSE-Projekts herrscht unter Anwendern und Journalisten der Linux-Distribution eine steigende Unsicherheit, wie Novells Linux-Produkte nun benannt sind. Denn obwohl die Heimanwender-Version vom OpenSUSE-Projekt hergestellt wird, hieß sie bislang noch Suse Linux, das hat sich auch mit der Freigabe von Release 10.1 nicht geändert. Ab sofort gibt es mit der Umbenennung kein Suse Linux mehr, sondern nur noch OpenSUSE. Für Business-Kunden bietet Novell natürlich immer noch seine Enterprise-Linux-Versionen an.

Die unter dem Codenamen “Basilisk Lizard” (auch Jesus-Christus-Echsen genannt) entwickelte OpenSUSE 10.2 erfährt mit dieser Alpha-Version wieder einige Updates:

  • KDE 3.5.4
  • Gnome 2.16 Beta
  • X11 R7.1
  • viele Bugfixes

Die Ankündigung auf der OpenSUSE-Mailingliste enthält alle Links, über die mutige Tester die Alpha-Version herunterladen können.

Die fertige OpenSUSE 10.2 soll Ende 2006 erhältlich sein.

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