Die neue Version 2.4.1 von OpenOffice steht seit heute offiziell zum Download bereit. Sie bringe keine neuen Features mit, behebe aber einige Fehler und beseitige zudem eine potenzielle Sicherheitslücke, schreibt Florian Effenberger in seiner Pressemitteilung.
Diese betrifft die Speicherverwaltung in den OpenOffice-Versionen 2.0 bis 2.4. Ein Angreifer könnte durch ein manipuliertes Dokument einen Speicherüberlauf (heap overflow) provozieren. Auf dem entfernten System kann er dann Befehle mit den Rechten des Users ausführen, der das manipulierte Dokument öffnet.
In der freien Wildbahn gibt es aber laut Pressemeldung noch keinen Hinweis dafür, dass jemand diese Lücke erfolgreich ausnutzt. Dennoch raten die OpenOffice-Entwickler zu einem Update.
Weitere Informationen zu den behobenen Fehlern bieten die Release Notes. Im Download-Bereich des Projekts kann man sich die neue Version herunterladen. Vermutlich stehen aber auch bald Updates in den Repositories der einzelnen Distributionen.




