Die Vergabe des dreijährigen Auftrags im Wert von rund 40 Millionen Schweizer Franken erfolgte ohne öffentliche Ausschreibung, die Allgemeinheit erfuhr lediglich durch ein Eintrag im Amtsblatt unter der Nummer 367121 und durch einen Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung von der Vergabe. Bei den Kosten handelt es sich um Lizenz- und Maintenance-Verträge für normale Desktop-Rechner. Das BBL hatte laut eigenen Angaben auf eine öffentliche Ausschreibung verzichtet, weil es keine Alternativen zu den Microsoft-Produkten gab.
Red Hat sieht das anders und verweist in einer öffentlichen Pressemeldung auf entsprechende Linux-Arbeitsplätze beim Kanton Solothurn, in der Zürcher Stadtverwaltung und bei mehreren öffentlichen Institutionen, die bereits Kunde von Red Hat seien. Deshalb hat Red Hat zusammen mit 17 anderen Open-Source-Firmen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Vorgehensweise des BBL eingereicht.



