Das Open-Office-Projekt distanziert sich von Download-Portalen, die die freie Bürosuite gegen Gebühr bereitstellen und persönliche Daten abfragen. Mit einem am Wochenende auf seiner Webseite angebrachten Hinweis weist das Projekt darauf hin: Die offizielle Downloadseite für die deutsche Version von Open Office ist http://de.openoffice.org. Gebührenpflichtige Angebote seien im Rahmen der Lesser General Public License (LGPL) der Bürosuite rechtens, stünden aber nicht mit dem Office-Projekt in Verbindung. Schon gar nicht solle man auf Drittanbieter-Seiten persönliche Daten preisgeben.
Anlass des Hinweises sind Beschwerden von Benutzern. So gelange man zum Beispiel, wenn man "Openoffice.org" googelt auch auf Portale, die ganze Download-Abonnements an den Mann bringen wollen. Zwar, so stellt das Projekt klar, erlaube die LGPL-Lizenz von Open Office, die Software gegen Gebühr zu vertreiben. Allerdings warnt das Office-Projekt davor, auf gebührenpflichtigen Downloadseiten persönliche Daten anzugeben.



