KDE-Manifest veröffentlicht

Open Governance, freie Software, Offenheit, Innovation, gemeinsames Eigentum und End-User-Fokus.

Open Governance, freie Software, Offenheit, Innovation, gemeinsames Eigentum und End-User-Fokus.

Markus Feilner
08.10.2012
Das KDE-Manifest soll nicht die Arbeitsweise der KDE-Entwickler und des e.V. verändern, schreibt das Projekt in einer Pressemitteilung. Vielmehr wollen die Initiatoren in wenigen Worten definieren, was das freie Desktop-Projekt ausmacht, "wie sich die KDE-Community selbst sieht".

"Was uns zusammenhält, sind bestimmte Werte und deren praktische Umsetzung, ohne Rücksicht auf Personen, deren Hintergründe oder Fähigkeiten, die sie mitbringen.", steht im zugehörigen Blogpost zu lesen. Das Manifest wird sich "über die Zeit, in der KDE reifen und wachsen wird", verändern - alles mit dem Ziel, verständlicher zu machen, was KDE ausmacht und warum die Beteiligten sich in dem Projekt engagieren.

Unter http://www.manifesto.kde.org findet sich das KDE Manifest.

Das Manifest selbst ist erstaunlich kurz. Nach der Erklärung

"Wir sind eine Gemeinschaft von Technologen, Designern, Autoren und Engagierten ['Advocates']), die daran arbeiten, mit unserer Software Freiheit für alle Menschen zu sichern."

fährt es mit einer Beschreibung der sechs wichtigsten Werte des KDE-Projektes fort: Open Governance, freie Software, Offenheit für jeden ("Inclusivity"), Innovation, gemeinsames Eigentum und End-User-Fokus. Auf den folgenden, erläuternden Seiten nehmen sich die Autoren ein wenig mehr Platz, um die Prinzipien und den Nutzen ausführlich darzulegen. "Auf dem Weg zu unseren Zielen halten wir es für essentiell, diese Punkte zu definieren und einzuhalten.", schließt das Manifest.

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