Open ELEC 1.0

Open ELEC 1.0

Schlankes Linux für Media-Center-Einsatz

Ulrich Bantle
21.10.2011
Nach mehr als zwei Jahren Entwicklungszeit gibt es das Embedded-Linux Open ELEC in Version 1.0

Open ELEC setzt auf die Multimediasoftware XBMC, ist aber anders als etwa die Distribution XBMC-Live nicht von einer Ubuntu-Basis abhängig. Die Entwickler haben Open ELEC "from Scratch" gebaut, um keinen unnötigen Ballast einer kompletten Linux-Distribution mitschleppen zu müssen und sich stattdessen komplett auf die Multimedia-Features konzentrieren zu können. Das abgestrippte Linux von Open ELEC belegt rund 120 MByte, ist zu diversen Geräten aus dem Home-Theater-Bereich kompatibel und lässt sich auf den gängigen Intel- und AMD-Plattformen installieren.

Die Entwickler versprechen die Einsatzbereitschaft in unter zehn Sekunden und selbst die Installation soll - ohne Linux-Kenntnisse vorauszusetzen - in fünf Minuten erledigt sein. Nach der Installation gelte es noch die Media-Dateien hinzuzufügen sowie gewünschte Addons. Open ELEC lässt sich über eine einfache Fernbedienung steuern, sofern die Hardware eine Fernbedienung unterstützt. Updates erfolgen bei Anschluss ans Web automatisch. Der Multimedia-Datei-Support und die zugehörigen Funktionen sind bei XBMC umfassend: Videodateien in den Formaten H.263/4, MPEG-1, MPEG-4 (XVid, DivX), Realvideo und Quicktime sind abspielbar. An Audio-Codecs bietet die Software MP3, Ogg, WMA, APE und Flac.

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