Online-Speicherdienst Wuala startet öffentliche Beta

Online-Speicherdienst Wuala startet öffentliche Beta

Der Online-Speicherdienst Wuala stellt heute seine Plattform als öffentliche Beta bereit. Registrierte Nutzer erhalten 1 GByte online Speicher, der Zugang ist auch per Linux-Client möglich.

Wuala ist ein kostenloser Online-Speicher mit dem man Dateien online speichern und von überall darauf zugreifen kann. Der Dienst enthält zudem eine Sharing-Funktion, um Dateien mit Freunden, Gruppen und dem Rest der Welt zu teilen. Mitglieder erhalten anfänglich 1 GByte freien Speicher. Um mehr Dateien online zu stellen, muss man entweder einen Teil seiner Festplatte als Speicher zur Verfügung stellen, Freunde für Wuala anwerben oder zur Brieftasche greifen.

Laut der zürcher Firma Caleido AG, die Wuala aus einem ETH-Projekt zu einer kommerziellen Softwarelösung gemacht hat, ist der Dienst sehr sicher, da sämtliche Daten lokal auf der Festplatte verschlüsselt werden und der Benutzer genau festlegen kann, welche Dateien er mit welchen Nutzern teilen möchte. Der Dienst befand sich seit dem letzten Jahr in einer geschlossenen Alpha-Phase. Zum Test der aktuellen Beta-Version ist keine Einladung mehr nötig.

Im Wuala-Netzwerk tummeln sich breits viele Linux-Nutzer.

Serverbasiert und Peer-to-peer
Laut Luzius Meisser, CTO bei Caleido, basiert Wuala auf einer neuartigen Technologie, die die Kosten der Caleido AG reduziert. Gemeint damit ist, dass sämtliche Nutzer, die ihre eigene Festplatte teilen, automatisch zu Seedern werden. So ist der Dienst nicht nur auf die zentralen Wuala-Server angewiesen sondern profitiert von jedem neuen Mitglied. Die Dateien werden dazu zuerst verschlüsselt und dann in Fragmente aufgeteilt, die redundant auf den Wuala-Servern und im Wuala-Netzwerk gespeichert werden.

Um durch lokalen Speicher mehr Online-Speicher zu erhalten, muss allerdings der Zugriff über einen UPnP-Router möglich sein. Hinter einer restriktiven Firewall funktioniert dieser nicht. Zudem muss der Nutzer pro Tag mindestens vier Stunden online sein. Je länger sein Wuala-Client am Netz hängt, umso mehr freie GByte stehen ihm zu und umso mehr Bandbreite erhält ein Nutzer.

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