Stabile Nvidia-Treiber mit Support für OpenGL 3.0 und mehr
Nvidia veröffentlicht Treiber in Version 180.22
Zu den nun auch unterstützten Grafikchips gehören vor allem einige Geforce-Karten der 9er-Serie. Neben OpenGL 3.0 beherrscht der neue Treiber jetzt VDPAU-Beschleunigung.
Dabei handelt es sich um die Video Decode and Presentation API for UNIX, die es erlaubt, Video-Decoding- und Post-Processing-Vorgänge an die GPU der Grafikkarte zu delegieren. Besonders im wissenschaftlichen Umfeld wird diese Funktion mittlerweile gern genutzt.
Beim Delegieren der Rechenpower hilft den Entwicklern unter anderem das CUDA-API (Compute Unified Device Architecture), das nun in Version 2.1 (einer Beta) vorliegt.
Die Entwickler aktivieren den Glyph-Cache nun für alle GPUs standardmäßig, was die Grafikdarstellung beschleunigt. Desweiteren fixte Nvidia zahlreiche Bugs, die etwa beim Verwenden einer modifizierten xorg.conf-Datei auftraten und verbesserte die Stabilität der Treiber. Diese unterstützen nun auch aktuelle Linux-Kernel.
Wer Nvidias neue 180.22-Treiber testen will, findet die Linux-Versionen hier (für 32-Bit-Rechner) und hier (für 64-Bit-Rechner).



