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Hildon vs. Qt

Nutzt Ubuntu Mobile für ARM bald Qt?

21.01.2009 Die Entwickler von Ubuntu Mobile für die ARM-Architektur ziehen in Erwägung, von Gnome auf KDE zu wechseln.

Seit November 2008 ist bekannt, dass Ubuntu an einer Version seines Betriebssystems für die mobile ARMv7-Architektur arbeitet - insbesondere für Cortex-A8/A9-Prozessoren.

Computerworld berichtet nun, dass die Projektmitarbeiter offenbar überlegen, von Gnome Mobiles Hildon-Framework zu Qt zu wechseln, nachdem Nokia die Software zukünftig auch für kommerzielle Zwecke unter die LGPL stellt.

Zwar verfügen, so Canonical-Mitarbeiter David Mandala, die Gnome-Standard-Anwendungen über eine Auflösung von 800x600 Pixel, es sei aber noch eine Menge Arbeit, die übrigen Anwendungen an die kleinen LCDs anzupassen. Er könne noch nicht sagen, ob Ubuntu Mobile für ARMv7 nun auf KDE setze und weist darauf hin, dass vermutlich auch die Hildon-Entwickler auf Nokias Schritt reagieren werden. Zugleich gibt er aber zu, dass Nokias Schritt hin zur LGPL nicht vorhersagbar war.

Die Portierung auf die Arm-Architektur werfe noch einige Probleme auf, denn die Distribution müsse auf einem proprietären System mit proprietärer Hardware laufen. Zudem gäbe es für die meisten Boards noch keine 2D/3D-Treiber für Linux. Eine Portierung von Ubuntu auf Breitband-Mobiltelefone steht hingegen laut Mandala zur Zeit nicht an. Es gäbe keinen Telefon-Stack und zudem Probleme mit Zertifikaten.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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