Die Funktionen erhält der Anwender, indem er das TAR.GZ-Archiv von der Freshmeat-Seite entpackt und die darin enthaltenen Ordner und Dateien ins Home-Verzeichnis nach ~/.gnome2/nautilus-scripts/ verschiebt. Anschließend erscheint in Nautilus' Kontextmenü ein neuer Eintrag namens Skripte , über den man auf verschiedene Menüpunkte zugreift, die sich auf Dateien anwenden lassen.
Mit Nscripts kann man Dateien kopieren und verschieben, MD5-Checksummen überprüfen und erstellen, ein Diff zweier ausgewählter Dateien generieren, einen Menüeintrag für eine beliebige Datei erzeugen oder mehrere Files in einem Editor öffnen. Kurz: Nscripts erleichtert dem User administrative Aufgaben. Nicht zuletzt lassen sich Dateien "schreddern", was bedeutet, sie unwiederbringlich zu löschen.
Interessant für Nutzer der vorherigen Version: Neue Funktionen bringt Nscripts 3.6 nicht mit. Die Entwickler haben sich darauf konzentriert, Fehler zu beseitigen, den Code zu stabilisieren und zu bereinigen. Außerdem funktioniert der interne Test-Befehl nun mit dem Parameter -e statt wie bisher mit -a. Nicht zuletzt prüft die Software vor dem Ausführen der Root-Funktionen die Verfügbarkeit von gksu .



