Novell Brainshare: Neues zu Suse Linux Enterprise

Novell Brainshare: Neues zu Suse Linux Enterprise

Max Jonas Werner
21.03.2006

Auf der Hausmesse Brainshare stellt Novell die neue Plattform-Strategie vor. Als Kern dieser Plattform dient Suse Linux Enterprise 10 mit dem gestern vorgestellten Enterprise Server 10 und dem neuen Enterprise Desktop. Beide basieren auf der freien Distribution Suse Linux 10.1, die Mitte April erscheinen soll.

Novell hat in den letzten Monaten stark daran gearbeitet, Features in Suse Linux zu integrieren, die Firmenkunden benötigen. So sind etwa Xen 3.0 und Novells AppArmor Teil der Distribution. Die Open-Enterprise-Plattform stellt der Linux-Hersteller auf fünf Säulen: Virtualisierung, Sicherheit, Software-Management und Kundenservice, neue Innovationen, Support anderer Firmen für Suse Linux Enterprise 10 (Dell, Hewlett-Packard, IBM, Intel).

Die ersten beiden Punkte sind mit Xen und AppArmor bereits seit längerem angegangen, auch im Innovationstopf rührt Novell kräftig mit. Die Entwicklung eines 3D-beschleunigten Desktops mit Xgl geht zu großen Teilen auf die Firma zurück. Allerdings musste die Community dabei einige Male in die Röhre schauen, da Novell Xgl teilweise hinter verschlossenen Türen entwickelt.

Auf der Brainshare erhielten Besucher auch einen Einblick in zukünftige Versionen des Open Enterprise Servers. Die nächste Version, mit dem Codenamen Cypress soll Mitte 2007 erscheinen, Ponderosa folgt ihr. CTO Jeff Jaffe: "Zukünftige Versionen des Open Enterprise Servers konzentrieren sich darauf, Kunden alle Vorteile der Hardware-Verbesserungen zugänglich zu machen". Interessant ist diese Aussage im Zusammenhang mit der Tatsache, dass alle Suse-Linux-Produkte künftig nicht mehr mit proprietären Hardwaretreibern ausgeliefert werden. Ob Novell Hersteller wie ATI oder NVidia davon überzeugen kann, freie Treiber für ihre Produkte zu entwickeln, muss sich erst herausstellen.

Auch Novells 2005 gegründetes Market-Start-Programm trägt zur Open-Enterprise-Plattform bei. Im Rahmen des Programms fördert die Linux-Company Open-Source-Firmen weltweit, darunter Alfresco, Black Duck und EnterpriseDB. Diese Firmen erhalten unter anderem Zugriff auf Novells Verkaufs- und Marketingkanäle.

Ähnliche Artikel

Kommentare

Aktuelle Fragen

added to access control list
Ingrid Kroll, 27.03.2018 07:59, 10 Antworten
Hallo allerseits, bin einfache Nutzerin und absolut Linux-unwissend............ Beim ganz norm...
Passwortsicherheit
Joe Cole, 15.03.2018 15:15, 2 Antworten
Ich bin derzeit selbständig und meine Existenz hängt am meinem Unternehmen. Wahrscheinlich verfol...
Brother drucker einrichten.
Achim Zerrer, 13.03.2018 11:26, 1 Antworten
Da mein Rechner abgestürzt war, musste ich das Betriebssystem neu einrichten. Jetzt hänge ich wi...
Internet abschalten
Karl-Heinz Hauser, 20.02.2018 20:10, 2 Antworten
In der Symbolleiste kann man das Kabelnetzwerk ein und ausschalten. Wie sicher ist die Abschaltu...
JQuery-Script läuft nicht mit Linux-Browsern
Stefan Jahn, 16.02.2018 12:49, 2 Antworten
Hallo zusammen, ...folgender goldener Code (ein jQuery-Script als Ergebnis verschiedener Exper...