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Norwegen zahlt für Open-Office-Einsatz

18.11.2008

Um die Abhängigkeit von Microsofts Produkten zu verringern, fordert die norwegische Regierung, dass der öffentliche Sektor mehr Open-Source-Produkte einsetzen soll. Die norwegische Ministerin für Bundesverwaltung und Reform, Heidi Grande Røys, will in diesem Rahmen zwei Millionen Kronen (225,000 EURO) an das nationale Competence Center für Freie Software geben.

Mit dem Geld soll das Competence Center OpenOffice für öffentliche Berichte, die Buchhaltung und das Archivwesen im Regierungseinsatz anpassen und dort zugleich für die freie Bürosuite werben.

"Ich möchte so eine verschärfte Konkurrenzsituation auf dem Markt der Bürosoftware simulieren", begründet Røys ihren Schritt. "Open Office eignet sich als gute Alternative zu den Programmen der Lieferanten in diesem Segment. Das Problem ist, dass spezialisierte Programme und Open Office nicht immer optimal zusammenarbeiten. Die ausgeschriebene Summe soll das lösen."

Im April 2006 kündigte die norwegische Regierung ein Programm an, um langfristig auf Open-Source-Software umzusteigen und sich aus der Abhängigkeit von Microsoft und anderen kommerziellen Anbietern zu befreien.

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Kommentare
Re: Norwegen zahlt für Open-Office-Einsatz
arebenti , Dienstag, 18. November 2008 22:44:17
Ein/Ausklappen

Das ist gerade der Punkt. Der Einsatz quelloffener Produkte nützt auch den Nutzern von markdominanten Alternativen, indem er sich positiv auf die Beschaffungspreise auswirkt und das Wettbewerbsumfeld freundlich stímuliert. Dazu sind strategische Investitionen, hier ja relativ moderat, sehr sinnvoll.


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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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