Niederlande sparen dank offener GIS-Tools Millionen
Niederlande spart dank Open Source

Niederlande sparen dank offener GIS-Tools Millionen

17.07.2013
Zwölf niederländische Provinzen haben nach eigener Aussage Millionen gespart, weil sie auf freie und quelloffene Geografie-Tools setzen.

Indem sie eine Lösung miteinander geteilt und Open-Source-Software für ihre geografischen Informationssysteme (GIS) genutzt haben, hätten die zwölf niederländischen Provinzen seit 2009 4,5 Millionen Euro eingespart. Das schreibt das Open Source Observatory (OSOR) und beruft sich auf Koen Rutten, einen der GIS-Administratoren, der auf der Inspire-Konferenz 2013 einen Vortrag dazu hielt. Das Wiederverwenden von Software spare Geld, man teile zudem die Entwicklungs- und Pflegekosten mit anderen.

GIS

Quelle: http://prezi.com/jq2nqjnbyva7/inspire-going-dutch/

Neben einer Open-Source-Software namens Flamingo, die den Datenaustausch möglich gemacht hat, will man demnächst ein weiteres Tool namens CDS (Central Data and Service Environment) veröffentlichen. Es soll geografische Informationen aus den Provinzen importieren, validieren und als nationale Datensammlung öffentlich verfügbar machen. Indem man beide Projekte veröffentlicht, hofft man, dass sich weitere öffentliche Verwaltungen für die Software interessieren. Nicht zuletzt sollen Stiftungen die beiden Softwareprojekte begleiten.

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