Nicht alle bekommen ein Jolla-Tablet

Nicht alle bekommen ein Jolla-Tablet

Jolla gerettet

Tim Schürmann
06.01.2016 Mitte Dezember konnte das kurz vor der Pleite stehende Unternehmen Jolla neue Investoren gewinnen. Die geplanten Tablet-PCs mit dem auf Linux basierenden SailfishOS erhalten dennoch nur einige ausgewählte Vorbesteller.

Das verkündete Jolla in seinem Blog im Rahmen seiner Neujahrsgrüße. Demnach sei Jolla in der Lage, noch eine kleine Menge Tablet-PCs zu produzieren. Diese würden dann diejenigen erhalten, die besonders frühzeitig ihre Vorbestellungen aufgegebenen hätten. Nicht alle Vorbesteller würden jedoch ein Gerät bekommen können. Diese Gruppe möchte das Unternehmen jedoch entschädigen – womit verrät der Blog-Beitrag jedoch nicht.

Im Jahr 2016 will sich Jolla vor allem auf die Weiterentwicklung von SailfishOS konzentrieren, das dann an andere Gerätehersteller lizenziert werden soll.

Um die Tablets produzieren zu können, hatte Jolla Ende 2014 eine entsprechende Crowdfunding-Kampagne gestartet. Interessenten konnten dabei gegen Vorkasse ein Tablet bestellen oder die Produktion mit Spenden unterstützen. Schon nach nur drei Stunden war der von Jolla aufgerufene Mindestbetrag von 380.000 Dollar erreicht. Nach mehreren Pannen geriet Jolla jedoch in finanzielle Schwierigkeiten und stand im Herbst fast vor der Pleite.

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