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Nicht alle Browser sind böse: Dillo 2.0 ist da!

15.10.2008

Das Dillo-Projekt hat gestern Version 2.0 des schlanken Browsers zum Download freigegeben. Es handelt sich dabei in großen Teilen um einen Rewrite des Benutzerinterfaces, da Dillo jetzt anstelle des veralteten GTK das neue Toolkit FLTK2 benutzt.

Der mittlerweile acht Jahre alte Dillo gehört zu den schlankesten Browsern überhaupt. Der Quellcode ist nur 539 KByte groß. Dillo zeigt zwar nicht alle Seiten perfekt an, lädt diese aber sehr schnell. In Version 2.0 haben die Entwickler weite Teile des Codes von C nach C++ portiert und über eine eigene Bibliothek dlib die Abhängigkeiten von glib gelöst. Mit dem neuen Toolkit bringt Dillo jetzt endlich UTF-8-Support und unterstützt die Kantenglättung von Schriften (Antialiasing). Für Nutzer von Debian- oder Red Hat/Fedora-Systemen bietet die Download-Seite fertige Pakete an, Liebhaber anderer Distributionen müssen den Quellcode selbst kompilieren oder auf Pakete noch etwas warten.

Abb. 1:Nicht ganz perfekt, aber sehr schnell: Die Linux-Community-Seite in Dillo 2.0.

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Kommentare
Re: Nicht alle Browser sind böse: Dillo 2.0 ist da!
Benjamin Quest, Mittwoch, 15. Oktober 2008 22:13:48
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Toll, Dillo bildet zwar kaum etwas gescheit ab, das aber dafür besonders schnell ... die Zielgruppe surft wahrscheinlich leidenschaftlich gern im Videotext oder im BTX ...
Pardon.
b.


Bewertung: 273 Punkte bei 33 Stimmen.
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Re: Nicht alle Browser sind böse: Dillo 2.0 ist da!
Marcel Hilzinger, Donnerstag, 16. Oktober 2008 09:00:21
Ein/Ausklappen

Ist eine Frage der Zielgruppe. Zum Recherchieren eignet sich Dillo z.B. hervorragend, weil man 99% der Zeit mit Lesen verbringen kann und nur 1% mit Warten. Auch Nutzer ohne Breitband dürften von der Geschwindigkeit von Dillo profitieren.




Bewertung: 169 Punkte bei 32 Stimmen.
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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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