Neues in KDE 4.0.3

Neues in KDE 4.0.3

Tim Schürmann
08.04.2008

Die neue Version der Desktop-Umgebung KDE beseitigt nicht nur Fehler, sondern bringt auch einige neue Funktionen mit. Dazu zählt insbesondere das Paket Extragear, das Programme erhält, die den Sprung von KDE 3 nach KDE 4.0 verpasst hatten. Zu den neuen Anwendungen gehören

  • KGrab (erzeugt Screenshots)
  • KPovmodeler (3D-Modellierung für POVRay)
  • RSIbreak (Zeitmesser)
  • KColoredit (Farbpaletteneditor)
  • KFax (Fax Anzeige)
  • KGraphviewer (GraphViz dot Anzeigeprogramm)
  • KIconedit (Zeichenprogramm für Icons)
  • KMIdonkey (EDonkey Client)
  • Libksane (Scan-Programm)
  • und der neue Gopher-KIO-Slave, der allen KDE-Anwendungen das angestaubte Gopher-Protokoll beibringt.

Darüber hinaus zeigt KDE 4.0.3 nun Internetseiten (über die Komponente KHTML) besser an, gibt es bessere Übersetzungen für die insgesamt 49 unterstützten Sprachen und erledigt der Dokumentenbetrachter Okular seinen Job nun besser.

Eine ausführliche Beschreibung der Änderungen gibt es im Changelog. Auch zukünftig wollen die KDE-Entwickler den aktuellen Veröffentlichungs-Rhythmus beibehalten und jeden Monat ein weiteres Update herausbringen.

Trotz der zahlreichen Fehlerkorrekturen und Verbesserungen richtet sich KDE 4.0.3 weiterhin an Anwender, die gerne Neues ausprobieren ("users who live on the bleeding edge"), an Endanwender richtet sich dann die für Juli angekündigte Version 4.1.

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Kommentare
Re: Neues in KDE 4.0.3
Ulf B., Mittwoch, 09. April 2008 20:56:42
Ein/Ausklappen

Nachdem die KDE Entwickler von fielen Seiten Kritik einstecken mussten und viele an der neuen Version herum genörgelt haben, möchte ich mal die tolle Arbeit und den doch für die Neuerungen recht gut voranschreitenden Entwicklungsprozess loben. Ich habe jetzt schon einiges mit KDE 4 herumgespielt und man merkt bei jedem Update deutlich wie die gewohnten und geliebten Eigenschaften wieder die Oberhand gewinnen. So kommen jeden Monat neue Features und auch eine bessere Stabilität wieder zurück.

Wenn ich nicht wegen dem nicht mehr funktionierenden Dualscreen Support meiner MGA auf openSUSE 10.2 arbeiten müsste, würde ich fast ausschließlich mit KDE 4 arbeiten. Insbesondere die Strategie monatlich ein Update anzubieten finde ich gelungen, da man dann näher an der Entwicklerversion dran ist und dadurch doch die Fortschritte merkt und sich auch (durch eifriges Fehlermelden) am Entwicklungsprozess beteiligen kann.

Falls ein KDE-Entwickler mitliest - gut so - nur Mut es wird schon werden! - auch wenn die Kritiker arg herumnörgeln - Ihr macht in meinen Augen einen Super Job (bin auch beruflich Entwickler und weiß was es heißt so einen gewaltigen Schritt in dieser Zeit zu bewältigen).

Gut KDE4 ;-)
Ulf




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