Neuer Android-Client für Nextcloud mit zahlreichen Neuerungen

Neuer Android-Client für Nextcloud mit zahlreichen Neuerungen

Nextcloud Android 2.0 vorgestellt

Tim Schürmann
18.10.2017 Mit der quelloffenen Web-Anwendung Nextcloud lässt sich schnell eine eigene Dropbox-Alternative aufsetzen. Für den Zugriff von Android-Geräten stellen die Entwickler eine eigene App bereit, die jetzt in der neuen Version 2.0 vorliegt.

Die App Nextcloud Android 2.0 kann jetzt die Kontakte auf dem Android-Gerät in die Nextcloud sichern. Von dort lassen sich die Kontakte dann wieder auf einem anderen Android-Smartphone zurücksichern beziehungsweise wiederherstellen.

Die Suchfunktion findet jetzt auch Dateien, die auf dem Nextcloud-Server liegen. Zudem kann man sich alle Favoriten und Fotos anzeigen lassen, ohne sie auf das Android-Gerät herunterladen zu müssen. Eine neue Ansicht präsentiert alle freigegebenen Dateien.

Die Authentifizierung nutzt jetzt die mit Nextcloud 12 eingeführte, neue Authentifizierungstechnik. Es stehen somit alle Authentifizierungsarten bereit, die auch der Nextcloud-Server unterstützt, wie etwa SAML, Smartcards und verschiedene Zwei-Faktor-Authentifizierungen.

Die Nextcloud-App lässt sich zudem sperren. Zugriff erhält man nur nach Eingabe einer PIN oder indem man den Fingerabdruckscanner am Smartphone verwendet. Die Nextcloud-App nutzt dabei die von Android angebotene Fingerprint-API.

Ab sofort empfängt Nextcloud Android 2.0 auch die vom Nextcloud-Sever ausgesendeten Push-Nachrichten.

Der automatische Upload von Dateien läuft jetzt zuverlässiger ab. Bilder und Videos lassen sich separat konfigurieren. Des Weiteren kann der Anwender eigene Verzeichnisse definieren, deren Inhalt die App auf den Nextcloud-Server hochlädt. Diese Funktion steht allerdings nur dann bereit, wenn man die App in den „Expert“-Modus versetzt.

Die Android-App unterstützt zudem Themes und erscheint in der Optik, die man auch auf dem Server eingestellt hat. Listen lassen sich jetzt auch auf- und absteigend nach Name, Zeit und Größe sortieren.

Alle weiteren Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf. Nextcloud ging als Fork aus ownCloud hervor.

Ähnliche Artikel

  • Der Nächste, bitte!
    Führende Owncloud-Entwickler, darunter der Gründer Frank Karlitschek, überwarfen sich mit dem Kurs des Projekts und haben mit Nextcloud einen Fork gestartet. Der soll ein besseres Gleichgewicht zwischen Unternehmen, Kunden und Nutzern herstellen.
  • Erste Version des Owncloud-Forks erschienen
    Wesentlich früher als gedacht, haben die Nextcloud-Entwickler ihre erste stabile Version veröffentlicht. Der Fork des beliebten Owncloud bringt sogar ein paar zusätzliche Funktionen mit.
  • Wolkenumzug
    Nextcloud verspricht, die bei Owncloud gemachten Fehler zu vermeiden. Grund genug für viele Nutzer, einen Umzug ins Auge zu fassen.

Kommentare

Aktuelle Fragen

Broadcom Adapter 802.11n nachinstallieren
Thomas Mengel, 31.10.2017 20:06, 2 Antworten
Hallo, kann man nachträglich auf einer Liveversion, MX Linux auf einem USB-Stick, nachträglich...
RUN fsck Manually / Stromausfall
Arno Krug, 29.10.2017 12:51, 1 Antworten
Hallo, nach Absturz des Rechners aufgrund fehlendem Stroms startet Linux nicht mehr wie gewohn...
source.list öffnet sich nicht
sebastian reimann, 27.10.2017 09:32, 2 Antworten
hallo Zusammen Ich habe das problem Das ich meine source.list nicht öffnen kann weiß vlt jemman...
Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 6 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...